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August 2011 - Neue Artikel

Themen:

Was gibt es neues bei go!-coach? FAQ-Beitrag zum „Koppeltraining“ für Triathleten
Herbstmarathon – die heiße Phase beginnt
Artikel von Andreas Oschmann bei maxfun.de über den „Hammermann“
Neuer Artikel von Andreas Oschmann im RUNNING-Magazin
go!-coach für (Wieder)Einsteiger

 

Was gibt es neues bei go!-coach? FAQ-Beitrag zum „Koppeltraining“ für Triathleten

Immer wieder kommt bei den Triathleten unter den go!-coach Kunden die Frage nach dem Koppeltraining auf. Einige Überlegungen hierzu befinden sich jetzt in unseren FAQs.

 

Warum kein Koppeltraining bei go!-coach?

Mit dem sogenannten "Koppeltraining" sollen hauptsächlich zwei Dinge trainiert werden.

1. Das schnelle Umziehen zwischen den Disziplinen
2. Der bewegungstechnische Übergang vom Radfahren zum Laufen

Über das Training des schnellen Umziehens hinaus ist die Koppelung Schwimmen/Radfahren nicht unbedingt notwendig.
Der Übergang vom Radfahren zum Laufen ist dagegen auch bewegungstechnisch eine Herausforderung. Wenn Sie diesen trainieren möchten genügt es, nach dem Radfahren noch 15 bis 20 Min. lockeres Lauftraining anzuhängen. Das sollte ausreichen, um den Bewegungsapparat von der Radbelastung auf die Laufbelastung umzustellen.

In den Trainingsplänen wird diese Koppelung bisher nicht vorgegeben, weil ich mir nicht sicher bin, ob diese wiederholte "Vergewaltigung" des Bewegungsapparates im Training nicht eher kontraproduktiv ist. Im Wettkampf führt kein Weg daran vorbei, aber muss dieses Laufen "gegen Widerstand" deshalb auch regelmäßig im Training stattfinden? Mir ist durchaus bewusst, dass ich mich in diesem Punkt gegen den aktuellen Mainstream stelle. Es würde mich aber überhaupt nicht überraschen, wenn in nicht allzu ferner Zukunft von dieser Art des Koppeltrainings eher abgeraten würde. Aber wie gesagt, ich bin mir nicht ganz sicher. Wenn Sie denken, es tut Ihnen gut, dann koppeln Sie.

Stellen Sie ein Blatt Papier vor, das Sie in der Mitte falten. Jetzt wollen Sie erreichen dass es sich an dieser Faltstelle immer leichter falten lässt. Was tun Sie? Sie falten das Papier noch einmal in der entgegengesetzten Richtung – und wieder zurück. Sicher, nach drei bis vier Faltungen lässt es sich wunderbar leicht und genau falten. Aber was passiert, wenn Sie dieses Hin-und-her-Falten (Falten gegen abnehmenden Widerstand) noch ein paar mal vornehmen? Richtig – es bricht!

Mit dem Koppeltraining soll u. a. erreicht werden, dass der Übergang (die Faltung) vom Radfahren zum Laufen leichter wird. Ich möchte deshalb nicht ausschließen, dass ein Koppeltraining gewisse Ähnlichkeiten mit der beschriebenen „Faltung“ hat und es bei regelmäßiger Anwendung zu dem besagten „Bruch“ kommen könnte.

Der Laufstart nach dem Radfahren wird oft mit „wie auf Eiern“ beschrieben. Aber was bedeutet das? Es bedeutet, dass kurzzeitig keine ausreichende, physiologische Bereitschaft für die Laufbewegung besteht.

Sicher haben Sie schon an reinen Laufveranstaltungen teilgenommen. Dort haben Sie gesehen, dass vor dem Start langsam aufgewärmt und oft auch gedehnt wird. Durch diese Aktivitäten soll nicht nur ein lockeres und zügiges Loslaufen erreicht werden. Es dient vor allem auch der Verletzungsprophylaxe. Eine „kalte“, das heißt nicht leistungsbereite Muskulatur ist eben sehr verletzungsanfällig. Beim Koppeltraining machen wir aber genau das. Wir zwingen unseren Bewegungsapparat regelmäßig in eine (Lauf)Bewegung, für die keine physiologische Bereitschaft besteht. Ob das wirklich richtig ist?

Ich habe über dieses Thema mit mehreren Orthopäden und Physiotherapeuten gesprochen. Die beschriebene Problematik konnte von diesen durchaus nachvollzogen worden. Eine klare Aussage pro oder kontra Koppeltraining habe ich leider nicht bekommen. Und auch unter Athleten gibt es die unterschiedlichsten Meinungen und Erfahrungen zu diesem Thema.

Deshalb mein Wettkampftipp:

Beenden Sie den Radsplit mit möglichst hoher Trittfrequenz, um die Muskulatur schon auf dem Rad etwas zu lockern. Laufen Sie etwas langsamer los, als im angestrebten Wettkampfpuls. Der Eindruck, zu langsam zu laufen ist rein subjektiv. Er hängt mit der großen Geschwindigkeitsdifferenz Radfahren/Laufen zusammen.

Herbstmarathon – die heiße Phase beginnt

Die gröbsten Trainingsfehler werden oft nicht in der langfristigen Marathonvorbereitung, sondern in den beiden letzten Wochen vor dem Marathon. gemacht. Dabei ist es leicht verständlich, dass es gerade diese Fehler sind, die sich unverhältnismäßig stark auf den Verlauf eines Marathon auswirken. Wer sein Training dank Übermotivation bis in die letzten Tage vor dem Start durchgezogen hat, wird mangels ausreichender Regeneration feststellen, wie lang ein Marathon werden kann. Andererseits darf der Organismus aber auch nicht „eingelullt“ werden. Ihr Organismus „weiß“ nicht, dass er bald einen Marathon bestreiten muss. Deshalb kann eine übermäßige Regeneration eine gute Leistung verhindern, wenn der Körper „vergessen“ hat, was von ihm verlangt werden kann. Es gilt aber der Grundsatz, in der Wettkampfwoche eher etwas zu wenig, als etwas zu viel zu trainieren. Drei Trainingseinheiten dürfen es in der Wettkampfwoche aber getrost sein.

 

Eine Marathonwoche könnte z. B. so aussehen:
Montag: „normale“ Einheit, darf auch noch relativ flott sein;
Dienstag: Pause;
Mittwoch: relativ lang, aber locker;
Donnerstag: Pause;
Freitag: locker und kurz;
Samstag: Pause;
Sonntag: Wettkampf.

 

Wenn Sie diese Trainingsphase nutzen möchten, um bei go!-coach einzusteigen, sollten Sie sehr darauf achten, bei der Datenerfassung die Frage nach dem „bisherigen Training“ korrekt zu beantworten. Die Antwort dieser Frage sollte sich unbedingt auf die bisherige Marathonvorbereitung beziehen und nicht auf einen Jahres-Durchschnittswert. Wenn Sie z. B. angeben, dass Sie durchschnittlich 50km bei 4 Trainingseinheiten erreichen, geht go!-coach davon aus, dass Ihre durchschnittliche Trainingseinheit bisher ca. 12km lang war. Dies wäre dann der Einstiegswert für Ihren individuellen Trainingsplan.

Probieren Sie es einfach aus und nutzen Sie die zweiwöchige kostenlose und unverbindliche Testphase.

Neuer Artikel von Andreas Oschmann bei maxfun.de

Mythos oder Wirklichkeit - Glaube an den Hammermann bei km 30

Bei MaxFun.de erschien ein neuer Artikel von Andreas Oschmann über den "Hammermann" bei km 30. Eine sich selbst erfüllende Prophezeiung beim Marathon

Wussten Sie eigentlich, dass jedes Auto bei 120km/h exakt 8,14 l/100km verbraucht? Wie das glauben Sie nicht? Glauben Sie etwa auch nicht an den Weihnachtsmann? Auch nicht? Aber an den legendären „Hammermann bei Kilometer 30 glauben Sie doch bestimmt... ! - Wissen Sie, was der Weihnachtsmann und der „Hammermann“ gemeinsam haben? Beide gibt es nur, weil so viele daran glauben. Aber wie kommt es dann, dass der „Mann mit dem Hammer“ bei Kilometer 30 immer so fürchterlich und effektiv zuschlägt?

 

Der von Marathonis gefürchtete - und oft tatsächlich erfolgte „Einbruch bei Kilometer 30 ist das Ergebnis einer Stoffwechselumstellung von der aeroben Glykolyse auf „Fettverbrennung“. Diese Umstellung findet statt, wenn der sehr effektive Energiespender Glykogen weitgehend verbraucht ist und die freien Fettsäuren einen zunehmend höheren Anteil an der Energieversorgung übernehmen müssen. Die angesprochene „Fettverbrennung“ beginnt allerdings schon mit den ersten Laufkilometern. Lediglich ihr Anteil steigt deutlich im späteren Verlauf eines Marathonlaufes. Diese Umstellung des Stoffwechsels findet also durchaus statt, aber eben langsam und kontinuierlich und nicht „hammermäßig“ bei Kilometer 30. Wann und in welcher Form diese Umstellung passiert, hängt von vielen Faktoren ab. Hierzu gehören der allgemeine Trainingszustand, die Ernährung, die Art des Marathontrainings, das Körpergewicht, die Laufgeschwindigkeit, die Renneinteilung u.v.a.m.

 

„Der Mann mit dem Hammer“ ist also nichts anderes als eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Wenn Sie fest daran glauben, bei Kilometer 30 den üblichen Einbruch zu erleben, werden Sie sicher nicht enttäuscht. Mediziner nennen das auch einen Placeboeffekt. Selbst wenn in einem Medikament keinerlei Wirkstoff vorhanden ist, wirkt dieses oft in gewohnter Weise, wenn der Patient von der Wirksamkeit überzeugt ist. So ist das auch bei km 30. Ignorieren Sie den Hammermann – es gibt ihn nicht!

 

Im Original nachzulesen unter MaxFun.de
http://www.maxfun.de/content/mythos-oder-wirklichkeit

www.intersport.de/sportwelten/running/lauftipps/mythos-oder-wirklichkeit_n22165

 

 

Neuer Artikel von Andreas Oschmann in der Runningnet

Wenn die Leistung stagniert

Das passiert im Leben fast jedes Sportlers:

Trotz regelmäßigen Trainings geht es einfach nicht mehr voran. Die Zeiten auf den heimatlichen Laufstrecken verändern sich kaum, und die letzten Wettkämpfe hätte man sich sparen können. Sehr schnell (oft viel zu schnell) werden Fragen aufgeworfen: Trainiere ich zu wenig oder bin ich etwa schon im Übertraining? Ist es einfach an der Zeit, mehr oder auch andere Reize zu setzen? Die Diagnose „Leistungsstagnation“ ist selten leicht zu stellen. Nicht immer ist eine tatsächliche Leistungsstagnation der Grund, wenn die Bestzeit auf der „Heim- und Hausrunde“ einfach nicht fallen will. Und die letzten Wettkämpfe, hätte man sich diese tatsächlich schenken können? Wieder gab es keine neue Bestzeit – noch nicht einmal das Vorjahres - Ergebnis konnte erreicht werden. Dabei war die Vorbereitung wie immer, und die Wettkampfbedingungen waren nahezu optimal. Warum dann wieder kein Erfolgserlebnis?

Stagniert die Leistung tatsächlich

Bevor wir jetzt in eine „Bestzeit-wieder- nicht-geknackt-Depression“ fallen, sollte ein Minimum an Ursachenforschung betrieben werden: Unter welchen Bedingungen wurde beispielsweise die Bestzeit auf der Hausstrecke erreicht (hat bei diesem Lauf vielleicht einfach alles hundertprozentig gepasst)? Hat uns eventuell ein starker Mitstreiter dermaßen motiviert, dass der geplante Trainingslauf eher den Charakter einer persönlichen Privatfehde bekam? Führte diese extrem hohe Motivation zu einer (Puls)Belastung, wie sie bei einsamen Tempoläufen schlichtweg nicht erreicht wird? Sollten Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit Ja beantworten, ist das mehr als ein Indiz gegen eine akute Leistungsstagnation. Denn der Unterschied zwischen dem persönlichen Zehn-Kilometer-Wettkampftempo und einem Zehn-Kilometer-Tempolauf ist größer als gemeinhin angenommen. Darüber hinaus bleibt zu analysieren, wie die Bedingungen bei den letzten Wettkämpfen waren. Schon an den äußeren Bedingungen (Wetter etc.), aber auch an der jeweiligen Topografie und der Streckenbeschaffenheit kann eine neue Bestzeit scheitern. Nicht zu vergessen: die Tagesform. Ist die Geburtstagsfeier am Vorabend doch nicht ganz spurlos vorübergegangen? Welchen beruflichen oder auch privaten Belastungen waren wir in den letzten Tagen ausgesetzt? Waren die fast vergessenen Halsschmerzen von gestern vielleicht erste Anzeichen für eine Überlastung des Immunsystems und schon der Vorbote einer starken Erkältung? Der Organismus kann nämlich auch dann schon deutlich geschwächt sein, wenn es im täglichen Leben unter Normalbedingungen noch gar nicht bemerkbar ist. Ein Wettkampf ist nun mal eine besondere Situation. Persönliche Bestzeiten können nur dann erreicht werden, wenn sowohl
die äußeren Voraussetzungen als auch die Tagesform optimal sind.

Momentaufnahmen

Ob die Leistungsentwicklung tatsächlich stagniert oder sich nur vorübergehend auf einem Plateau befindet und der nächste Leistungssprung vielleicht unmittelbar bevorsteht, kann mithilfe derartiger „Momentaufnahmen“ nicht zuverlässig beantwortet werden. Sowohl gelegentlich eingeplante Tempoeinheiten als auch die noch seltener stattfindenden Wettkämpfe (unter optimalen Bedingungen) sind in diesem Sinne Momentaufnahmen. Es darf nicht mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass derartige mehr oder weniger zufällige Trainings- beziehungsweise Wettkampfergebnisse die aktuelle Formentwicklung tatsächlich zuverlässig widerspiegeln.

Die beschriebene Problematik war Motivation und Inspiration, die „go!- coach-Formkurve“ zu entwickeln. Dank dieser ist es möglich, unter Beachtung der Parameter Streckenlänge, Zeit und Durchschnittspuls ganz normale Trainingseinheiten bezüglich der zugrunde liegenden Form zu analysieren. So werden nicht nur Tempoläufe für die Beurteilung der Form herangezogen, sondern auch Einheiten im unteren oder mittleren Belastungsbereich. Auf diese Weise entsteht umfangreiches Datenmaterial, mit dessen Hilfe beurteilt werden kann, ob eine Leistungsstagnation überhaupt vorhanden ist. Erst wenn die grafische Darstellung der Formkurve über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen nicht mehr mit einem, zumindest geringen, Anstieg auf die üblichen Trainingsreize reagiert, ist es an der Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, ob der gegenwärtige Trainingsumfang und die üblichen Trainingsmittel noch den eigenen Ansprüchen genügen.

In der nächsten Ausgabe von RUNNING – Das Laufmagazin werden deshalb Maßnahmen aufgezeigt, mit deren Hilfe eine Leistungsstagnation beendet werden kann. Lesen Sie also auch den zweiten Teil dieser Kurzserie „Trainingsreize: Maßnahmen zur Behebung von Leistungsstagnation“.

Kompletter Artikel als PDF

go!-coach für (Wieder)Einsteiger

Der September ist ein super Monat für einen Einstieg bei go!-coach. Die Marathonsaison hat bereits begonnen. Es geht jetzt darum, mit Hilfe der unterschiedlichsten Trainingsmittel einen Angriff auf die persönliche Bestzeit zu starten.

Aber auch wer keine Wettkampfambitionen hat und nur endlich richtig „fit“ werden möchte, ist bei go!-coach bestens aufgehoben. Die Eingangsvoraussetzung für einen individuellen Trainingsplan ist die Fähigkeit, zwei Minuten langsam ohne Gehpause joggen zu können.

 

Es gibt zwei Möglichkeiten für einen Neubeginn mit go!-coach:

 

 

1. Sie haben schon einmal Trainingspläne von go! – coach erhalten und nur Ihre Zugangsdaten vergessen?

Dann nutzen Sie einfach unser Kontaktformular für eine formlose Anfrage. Die benötigte Kundennummer finden Sie auf Ihren alten Trainingsplänen. Es reicht aber auch die eMail-Adresse. Sie erhalten Ihre Zugangsdaten umgehend per eMail.

Mit diesen Daten loggen Sie sich ein und rufen „Daten ändern und Trainingsplan anfordern“ auf. Am Ende der Datenerfassung werden wir Ihre Zahlungsdaten noch einmal abfragen. Nach Beendigung der Eingabe wird Ihnen Ihr Trainingsplan automatisch zugeschickt.

 

oder

 

2. Sie haben noch nie Trainingspläne von go! – coach erhalten?

Dann nutzen Sie doch einfach unser zweiwöchiges und kostenloses Angebot, go!-coach unverbindlich kennen zu lernen. Bei uns gibt es keine Kündigungsfristen!

 

Sie möchten sich mit go! – coach richtig fit oder gar schnell machen? Dann rufen Sie doch einfach www.go-coach.com auf. Sie befinden sich jetzt auf unserer Website und klicken nun auf „zum ersten Trainingsplan“ oder „neu anmelden“. Jetzt können Sie die erforderlichen Angaben machen und erhalten wenige Minuten später Ihren ersten Trainingsplan.

Herzlich willkommen bei go! – coach!

 

 

„Training ohne Trainingsplan ist wie Autofahren ohne Führerschein“

 

 

Mit freundlichem Gruß,

 

Ihr Andreas Oschmann

Impressum

Herausgeber: go!-coach GmbH

E-Mail: oschmann@go-coach.de

Geschäftsführung: Andreas Oschmann

 

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