Mit dem sogenannten "Koppeltraining" sollen hauptsächlich zwei Dinge trainiert werden.
1. Das schnelle Umziehen zwischen den Disziplinen
2. Der bewegungstechnische Übergang vom Radfahren zum Laufen
Über das Training des schnellen Umziehens hinaus ist die Koppelung Schwimmen/Radfahren nicht unbedingt notwendig.
Der Übergang vom Radfahren zum Laufen ist dagegen auch bewegungstechnisch eine Herausforderung. Wenn Sie diesen trainieren möchten genügt es, nach dem Radfahren noch 15 bis 20 Min. lockeres Lauftraining anzuhängen. Das sollte ausreichen, um den Bewegungsapparat von der Radbelastung auf die Laufbelastung umzustellen.
In den Trainingsplänen wird diese Koppelung bisher nicht vorgegeben, weil ich mir nicht sicher bin, ob diese wiederholte "Vergewaltigung" des Bewegungsapparates im Training nicht eher kontraproduktiv ist. Im Wettkampf führt kein Weg daran vorbei, aber muss dieses Laufen "gegen Widerstand" deshalb auch regelmäßig im Training stattfinden? Mir ist durchaus bewusst, dass ich mich in diesem Punkt gegen den aktuellen Mainstream stelle. Es würde mich aber überhaupt nicht überraschen, wenn in nicht allzu ferner Zukunft von dieser Art des Koppeltrainings eher abgeraten würde. Aber wie gesagt, ich bin mir nicht ganz sicher. Wenn Sie denken, es tut Ihnen gut, dann koppeln Sie.
Stellen Sie ein Blatt Papier vor, das Sie in der Mitte falten. Jetzt wollen Sie erreichen dass es sich an dieser Faltstelle immer leichter falten lässt. Was tun Sie? Sie falten das Papier noch einmal in der entgegengesetzten Richtung – und wieder zurück. Sicher, nach drei bis vier Faltungen lässt es sich wunderbar leicht und genau falten. Aber was passiert, wenn Sie dieses Hin-und-her-Falten (Falten gegen abnehmenden Widerstand) noch ein paar mal vornehmen? Richtig – es bricht!
Mit dem Koppeltraining soll u. a. erreicht werden, dass der Übergang (die Faltung) vom Radfahren zum Laufen leichter wird. Ich möchte deshalb nicht ausschließen, dass ein Koppeltraining gewisse Ähnlichkeiten mit der beschriebenen „Faltung“ hat und es bei regelmäßiger Anwendung zu dem besagten „Bruch“ kommen könnte.
Der Laufstart nach dem Radfahren wird oft mit „wie auf Eiern“ beschrieben. Aber was bedeutet das? Es bedeutet, dass kurzzeitig keine ausreichende, physiologische Bereitschaft für die Laufbewegung besteht.
Sicher haben Sie schon an reinen Laufveranstaltungen teilgenommen. Dort haben Sie gesehen, dass vor dem Start langsam aufgewärmt und oft auch gedehnt wird. Durch diese Aktivitäten soll nicht nur ein lockeres und zügiges Loslaufen erreicht werden. Es dient vor allem auch der Verletzungsprophylaxe. Eine „kalte“, das heißt nicht leistungsbereite Muskulatur ist eben sehr verletzungsanfällig. Beim Koppeltraining machen wir aber genau das. Wir zwingen unseren Bewegungsapparat regelmäßig in eine (Lauf)Bewegung, für die keine physiologische Bereitschaft besteht. Ob das wirklich richtig ist?
Ich habe über dieses Thema mit mehreren Orthopäden und Physiotherapeuten gesprochen. Die beschriebene Problematik konnte von diesen durchaus nachvollzogen worden. Eine klare Aussage pro oder kontra Koppeltraining habe ich leider nicht bekommen. Und auch unter Athleten gibt es die unterschiedlichsten Meinungen und Erfahrungen zu diesem Thema.
Deshalb mein Wettkampftipp:
Beenden Sie den Radsplit mit möglichst hoher Trittfrequenz, um die Muskulatur schon auf dem Rad etwas zu lockern. Laufen Sie etwas langsamer los, als im angestrebten Wettkampfpuls. Der Eindruck, zu langsam zu laufen ist rein subjektiv. Er hängt mit der großen Geschwindigkeitsdifferenz Radfahren/Laufen zusammen.
Den ersten Steigerungslauf frühestens nach 15 Min. laufen beginnen. Reduzieren Sie das Tempo so weit, bis Sie den unteren Pulswert der 2. BST erreicht haben. Sie können auch eine entsprechende Gehpause einlegen.
Dann steigern Sie langsam Ihre Laufgeschwindigkeit. Ihr Puls wird dabei ebenfalls langsam ansteigen. Nach 1,5 bis 2 Minuten sollten Sie den oberen Wert erreicht haben. – nicht früher und nicht später! Nun laufen Sie noch ca. eine Minute im unteren Bereich der 4. Belastungsstufe (BST). Anschließend reduzieren Sie das Tempo wieder auf die 3. BST.
Diese Trainingsform dient der Entwicklung der Schnelligkeit. Zusätzlich lernt der Organismus flexibel auf unterschiedliche Belastungen zu reagieren. Sie werden feststellen, dass diese Trainingsform einen ausgezeichneten Einfluss auf die Entwicklung Ihrer Leistungsfähigkeit haben wird.
Wenn Sie die Gelegenheit haben, ein Trainingslager z. B. auf Mallorca zu absolvieren, so wird sich oft erst „vor Ort“ entscheiden, was an dem jeweiligen Tag trainiert wird. Und da es meist notwendig ist, mehrere Trainingskollegen unter einen Hut zu bekommen, hat es wenig Sinn, vorher schon im Trainingsplan festlegen zu wollen, was und wie trainiert werden soll. Wenn allerdings feststeht, dass z. B. nur Radtraining vorgesehen ist, können Sie dies in Ihrem Plan erreichen, indem Sie bei der Angabe der Trainingseinheiten die Disziplinen Schwimmen und Laufen auf „0“ setzen und nur die Radeinheiten eingeben. Natürlich wird der dann entstehende Trainingsplan eher wenig mit Ihrem tatsächlichen Gruppentraining zu tun haben.
Viel interessanter ist doch, wie sich das Trainingslager letztlich auf Ihre Form ausgewirkt. Dazu können Sie natürlich wieder wunderbar Ihre go! – coach Formkurve nutzen. Sobald Sie wieder zu Hause sind, trainieren Sie auf Ihren gewohnten „Hausstrecken“ und vergleichen die Ergebnisse mit den Zeiten vor dem Trainingslager. Allerdings werden die richtig guten Ergebnisse erst dann kommen, wenn Sie sich von den Strapazen etwas erholt haben. Es kann also durchaus sein, dass Sie die besten Ergebnisse erst zwei Wochen nach dem Trainingslager erreichen
Um die meist sehr hohe Belastung eines solchen Trainingslagers gut verkraften zu können, sollten Sie zwei bis drei Wochen vorher schon einmal möglichst hohe Trainingsumfänge absolvieren. Die Woche vor dem Trainingslager selbst ist dann der Regeneration vorbehalten.
<h3>Lesen der Formkurve</h3>
3 X grün (positiv):
Sie trainieren eher schon zu viel. So viel sollten Sie nur gelegentlich, z. B. in der direkten Marathonvorbereitung trainieren. Gefahr des Übertrainings!
2 X grün:
Dieser Trainingsumfang ist optimal, um kurz- und mittelfristig neue Bestzeiten zu erreichen.
1 X grün:
Aus diesem Umfang heraus ist jederzeit eine gezielte Wettkampfvorbereitung möglich. Evtl. sind auch neue Bestzeiten möglich.
1 X gelb:
Trainingsumfang genügt maximal für einen Formerhalt. Besser wäre es, zumindest einen positiven Smiley zu erhalten.
1 X rot (negativ):
Bei diesem Trainingsumfang ist eine Leistungsentwicklung nicht zu erwarten.
2 X rot:
Dieser Trainingsumfang führt bereits zu einer leistungsmäßigen Rückentwicklung.
3 X rot:
So wird das auch mit go!-coach nichts. Ohne Fleiss kein Preis.
Wenn Sie Trainingsdaten erfasst haben, diese aber nicht in der Formkurve erscheinen und ausgewertet werden, so kann dies mehrere Gründe haben.
Haben ist Sie die Trainingsdaten in der richtigen Woche eingetragen?
Haben Sie die benötigte Zeit und die durchschnittliche Pulsfrequenz erfasst?
Existiert bereits eine Trainingseinheit gleicher Länge?
In der Formkurve werden Trainingseinheiten erst dann dargestellt, wenn mindestens zwei Trainingseinheiten gleicher Länge existieren, bei denen eine Zeit und die durchschnittliche Pulsfrequenz erfasst sind.
Haben Sie den gewünschten Zeitraum korrekt vorgegeben?
Bei der Vorgabe des Zeitraumes, für den die Formkurve erstellt werden soll müssen Sie darauf achten, daß die fragliche Woche auch wirklich innerhalb des vorgegebenen Zeitraumes liegt.
Für Duathleten und Triathleten ist es extrem wichtig, während des Radfahrens wirklich genug zu trinken. Sie sollten mindestens so viel trinken, wie Sie während des Radfahrens voraussichtlich an Flüssigkeit verlieren werden. Nur dann können Sie relativ frisch auf die Laufstrecke gehen. Beim Laufen ausreichend zu trinken ist ungleich schwieriger als beim Radfahren. Ihren tatsächlichen Flüssigkeitsbedarf können Sie schon während des Trainings feststellen, wenn Sie sich vor und nach dem Training wiegen. Die Waage sollte über eine 100g – Skalierung verfügen. Von dem Nachtrainingsgewicht (bei entleerter Blase) ziehen Sie die Flüssigkeitsmenge in Gramm ab, die Sie während des Trainings zu sich genommen haben. So erhalten Sie einen Anhaltswert über Ihren Flüssigkeitsbedarf pro Zeiteinheit.
Beispiel:
Trainingsdauer = 1 Stunde; Gewicht vorher = 75kg; Gewicht nachher = 74,4 kg; Unterwegs getrunken: 0,5 Liter (500 Gramm)
75 – (74,4 - 0,5) = 1,1 Liter. Ihr Flüssigkeitsbedarf / Stunde betrug demnach 1,1 l.
Beachten Sie bitte, dass die notwendige Trinkmenge mit zunehmender Intensität und Außentemperatur deutlich zunimmt. Den realistischsten Wert erhalten Sie, wenn Sie bei hohen Temperaturen im voraussichtlichen Renntempo trainieren.
Der maximal mögliche Wettkampfpuls hängt hauptsächlich von zwei Faktoren ab – Ihrem Maximalpuls und Ihrem Trainingszustand. Je höher Ihr individueller Maximalpuls ist, desto höher werden auch die Pulsfrequenzen sein, in denen Sie unterschiedliche Wettkampfdistanzen bewältigen können. Ihren optimalen Wettkampfpuls finden Sie am sichersten durch ausprobieren. Da Wettkämpfe über 10 km relativ häufig gelaufen werden können, bietet sich diese Distanz am besten für die Findung Ihres optimalen Wettkampfpulses an.
Und so gehen Sie vor:
Definieren Sie vor Ihrem Wettkampf einen maximalen Pulswert, den Sie aber erst nach ca. 5 Minuten erreichen sollten und bei starker Unterforderung frühestens auf den letzten drei Kilometern leicht überschreiten können. Wenn es Ihnen gelingt, diesen Pulswert bis ins Ziel zu halten oder gar zu überschreiten, können Sie diesen mittleren Pulswert beim nächsten Wettkampf um ein bis zwei Schläge (nicht mehr) höher ansetzen. So werden Sie sich langsam an Ihren optimalen 10km - Wert herantasten. Bedenken Sie dabei auch, dass sich dieser Wert durchaus verändern kann. Wenn Sie sehr gut in Form sind, werden Sie höhere Pulsfrequenzen durchhalten können, als bei weniger guter Form. Wenn Sie so Ihren 10km – Pulswert ermittelt haben, können Sie durch eine einfache Rechenoperation auch für längere Distanzen einen Anhaltswert berechnen:
10km – Wettkampfpuls minus 2% bis 6% = optimaler Halbmarathonpuls
10km – Wettkampfpuls minus 4% bis 12% = optimaler Marathonpuls
Welchen Prozentsatz Sie ansetzen hängt von Ihrer Form Ihrem Ausdauervermögen und Ihrer Erfahrung ab. Wenn Sie zum Beispiel Ihren ersten Marathon planen, sollten Sie auf Nummer sicher gehen und einen Abschlag von 10% bis 12% gegenüber der 10km - Pulsfrequenz vornehmen. Wenn Sie sich dann bei km 35 noch sehr gut fühlen, spricht wenig dagegen, die Pulsfrequenz noch etwas ansteigen zu lassen. Nach dem Wettkampf werden Sie wissen, ob Sie beim nächsten Mal mit einem etwas höheren Puls schneller laufen können, oder eher eine geringfügige Reduzierung der Pulsfrequenz vornehmen sollten.
Wenn für die aktuelle Trainingswoche eine Umfangsunterforderungsmeldung mitgeteilt wurde, und gleichzeitig die mögliche Trainingshäufigkeit erhöht wurde, wirkt sich die Umfangsunterforderungsmeldung nicht oder nur geringfügig auf die Länge der Trainingsstrecken aus. In einem solchen Fall geht go!-coach davon aus, dass die Unterforderungsmeldung nur der Erklärung der zusätzlichen Trainingseinheiten dient. Verlängert werden die Einheiten nur dann, wenn die Trainingshäufigkeit in der aktuellen Woche gleich oder kleiner der Trainingshäufigkeit der letzten Woche ist. Auch wenn die letzte Trainingswoche der Regeneration gedient hat, wird eine Unterforderungsmeldung sich kaum auf Ihren aktuellen Trainingsplan auswirken. Regeneration ist genauso wichtig wie Training!
Eine Belastungseinheit ist ein Lauf – km in der ersten Belastungsstufe ( BST ), also im langsamsten Tempo. Mit zunehmender Laufgeschwindigkeit und dementsprechend ansteigender Pulsfrequenz bekommt der Lauf – km mehr BEs zugewiesen. Die maximale Geschwindigkeit von Trainingsläufen bei go! – coach ist die vierte BST. Es gibt folgende Stufen.
1 km in der ersten BST = 1 BE
1 km in der zweiten BST= 1,5 BEs
1 km in der dritten BST = 2 BEs
1 km in der vierten BST = 2,5 BEs
Der Multiplikator für den km korreliert ungefähr mit der Zunahme der Sauerstoffaufnahme bei zunehmender Pulsfrequenz.
Die BEs sind also ein relativer Wert, der von der Leistungsfähigkeit des Sportlers abhängt. So braucht ein Anfänger evtl. sechs Minuten für einen km, wohingegen ein Leistungssportler vielleicht nur vier Minuten benötigt. Dafür erhält der Leistungssportler allerdings auch deutlich mehr BEs als Trainingssoll.
Auf unseren Seiten haben Sie die Möglichkeit, Trainingspläne für die nächsten vier Wochen zu erstellen. Wenn Sie dies wünschen, so erstellen Sie bitte die Pläne in der chronologischen Reihenfolge.
Beispiel:
Sie befinden sich in der 10. Kalenderwoche ( KW ) und wollen einen Plan für die 13. KW erstellen. Dann sollten Sie zuerst die Pläne für die 11. und 12. KW und zuletzt den Plan für die 13. KW erstellen. Wenn Sie so vorgehen, geht go! – coach davon aus, dass Sie auch wirklich nach den Trainingsplänen trainiert haben. Es kann nun ein Plan erstellt werden, der die erforderliche Kontinuität gewährleistet.
Je länger die Wettkampfdistanz, desto größer sind die Anteile der aeroben Anteile an der Energiebereitstellung, weil nur im aeroben Bereich eine lang andauernde Belastung erbracht werden kann. Steigt die Intensität der Belastung, zum Beispiel das Lauftempo, so nimmt der Anteil der anaeroben Energiebereitstellung mit entsprechender Laktatbildung zu. Die höchsten Laktatwerte werden bei Mittelstreckendistanzen von 400 – 1500 m erreicht. Bei diesen Kurzzeitbelastungen wird deutlich mehr Sauerstoff verbraucht, als durch die Atmung und die Sauerstoffaufnahmekapazität geliefert werden kann.
Da sich das Training für die längere, aeroben Wettkampfdistanzen hauptsächlich im aeroben Bereich abspielen muß, sind die go! – Belastungsstufen so gewählt, dass im Regelfall keine oder nur eine sehr geringe anaerobe Belastung entsteht. Auch die vierte Belastungsstufe (BST), die nur für gut trainierte Athleten vorgeschlagen wird, stellt grundsätzlich noch keine anaerobe Belastung dar. In der Regel werden auch bei dieser (Lauf)belastung keine Laktatwerte von mehr als 4 mmol/Liter erreicht.
Es ist leider nicht möglich, genau anzugeben, welche Belastungsstufe welcher Laktatkonzentration im Blut entspricht. Eine solche Angabe würde nur in den seltensten Fällen der Realität entsprechen. Zu unterschiedlich sind die individuellen Voraussetzungen.
Mit der Art Berechnung der Pulsfrequenzen haben wir die allerbesten Erfahrungen gemacht.
Unter dem Stichwort „Belastungsstufen“ können Sie nachlesen, wie go! – coach die individuellen Belastungsstufen berechnet.
Da zu einem leistungsorientierten Trainingsaufbau aber auch gelegentliche Einheiten mit sehr hohen Belastungen gehören, plädiere ich für die Teilnahme an (Aufbau)wettkämpfen. Durch die höhere Wettkampfmotivation und die Konkurrenzsituation fällt es sehr viel leichter, wirklich schnell zu laufen und damit die Pulsfrequenz in Regionen zu treiben, die während des normalen Trainings kaum zu erreichen sind. Ihre go! – coach Formkurve wird Ihnen die Effektivität eines so gestalteten Trainings sehr eindrücklich bestätigen.
Es gibt mehrere kostengünstige Möglichkeiten, die Länge Ihrer Trainingsstrecken einzuschätzen.
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1.
Die einfachste und kostengünstigste Art ist die Messung per Radcomputer. Wenn dieser richtig justiert ist, bekommen Sie ein sehr genaues Ergebnis. Sollte Ihre Trainingsstrecke nicht durchgängig befahrbar sein, so können Fahrräder natürlich auch geschoben werden.
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2.
Wenn Sie eine Laufstrecke haben, die auch von anderen Läufern belaufen wird, so fragen Sie doch einfach nach der Länge. Jede(r) wird Ihnen sehr gern Auskunft geben und interessante Gespräche und Bekanntschaften können sich zusätzlich ergeben.
3.
Abschätzung anhand der eigenen Laufgeschwindigkeit.
Schätzen Sie Ihre eigene Laufgeschwindigkeit ein. Hierfür messen Sie mit dem PKW ein flaches Stück Landstrasse aus. Wählen sie die Strecke nicht zu kurz. Ja länger die gemessene Strecke, desto geringer ist der Rundungsfehler, der durch die 100m – Skalierung auftritt. Wir empfehlen eine Strecke von 2,5 km. Jetzt laufen Sie diese Strecke hin und zurück mit Ihrem durchschnittlichen Trainingspuls. Mit Hilfe der benötigten Zeit können Sie leicht errechnen,<span style='mso-spacerun:yes'> wie lange Sie durchschnittlich für einen km benötigen. Wenn Sie jetzt die zu vermessende Trainingsstrecke mit ungefähr dem gleichen Puls ablaufen, können Sie per einfacher Dreisatzrechnung die Länge Ihrer Trainingsstrecke berechnen. Hierbei brauchen Sie nicht zu kleinlich zu sein. Sollte sich Ihre Trainingsstrecke in schwerem Gelände befinden, so legen Sie dennoch Ihren ursprünglichen Vergleichswert zugrunde. Entscheidend für die Einschätzung der Trainingsbelastung ist nicht unbedingt der objektive Trainingsumfang, sondern die Dauer des Trainings. Wenn Sie z. B. für 8 km in schwerem Gelände eine Stunde benötigen, haben Sie eine höhere Trainingsbelastung, als wenn Sie in der Ebene für 9 km nur 50 Min. benötigen. Dies gilt natürlich nur, wenn die Intensität (durchschnittliche Pulsfrequenz) der beiden Einheiten vergleichbar war.
<o:p> </o:p>
4.<o:p></o:p>
Laufen Sie Ihre Trainingsstrecken mit einem erfahrenen Läufer/in ab und lassen Sie diesen die Länge schätzen. Wer schon einige Jahre läuft, kann recht gut die eigene Laufgeschwindigkeit und damit auch die zurückgelegte Strecke einschätzen. Auch hier spielen kleine Fehler in der Einschätzung keine Rolle.
<o:p> </o:p>
5.<o:p></o:p>
Die eleganteste Lösung ist natürlich die Vermessung mit Hilfe von GPS. Diese satellitengestützten Messgeräte arbeiten mit einer unglaublichen Genauigkeit, sind aber noch relativ teuer.
Vielleicht kennen Sie jemanden, der ein solches Gerät besitzt und es Ihnen entweder ausleiht, oder die Strecke mit Ihnen abläuft. Und schon wieder haben Sie eine Gelegenheit, eine Sportkameradin oder einen Sportkameraden kennen zu lernen, mit dem zusammen Sie Teile Ihres Trainings absolvieren können, und dem Sie bei dieser Gelegenheit natürlich auch von go! – coach erzählen können. Viele langjährige Freundschaften sind schon aus einer solchen Interessenübereinstimmung entstanden.<span style='mso-spacerun:yes'>
<o:p> </o:p>
Die Problematik der
„Frühform“ tritt eigentlich nur im Hochleistungssport auf. Dort kann es durchaus vorkommen, dass durch eine unglückliche Trainingsplanung die Hochform zur Unzeit erreicht wird. Im Bereich des Amateursports ist dieses Problem von untergeordneter Bedeutung. Dort gilt meist der Grundsatz, dass Wettkampferfolge immer den Trainingsaufwand widerspiegeln, vorausgesetzt, es werden keine groben Trainingsfehler begangen.Um eine Frühform vermeiden
zu können, muss man zuerst einmal die momentane Form einschätzen können. Der zweite Schritt ist dann die „Zieldefinition“. Welche Form muss ich bis wann erreicht haben und wie viel Zeit steht mir dafür zur Verfügung?Ich möchte an dieser Stelle
nicht auf die bisher gängigen Verfahren zur Formkontrolle, wie Labortests und Aufbauwettkämpfe, eingehen. Über deren Unzulänglichkeiten habe ich mich in anderen FAQs schon geäußert.Lassen Sie mich deshalb
erläutern, wie Sie mit Hilfe der go! – coach Formkurve die Entwicklung Ihrer sportlichen Form permanent überwachen und zuverlässig steuern können. Zur Funktion der go! – Formkurve finden Sie weitere Hinweise in unseren FAQs unter dem Stichwort „Formkurve“.Wie steuern Sie die
Entwicklung Ihrer Form?<o:p></o:p>Wenn Sie die nachfolgenden
Tipps beachten, haben Sie mit der go! – coach Formkurve ein Hilfsmittel an der Hand, das Ihnen helfen wird, Ihre Formentwicklung zeitnah zu überwachen und Ihre Wettkampfplanung entsprechend vorzunehmen.Fangen Sie rechtzeitig an
<o:p></o:p>Wenn Sie eine ausgeprägt
Übergansperiode mit entsprechendem Formabbau absolviert haben, können Sie schon im Januar langsam mit dem Formaufbau beginnen.Bauen Sie Ihre Form
langsam auf<o:p></o:p>Je langsamer eine Form
aufgebaut wird, desto stabiler ist sie. Dies gilt vor allem im Grenzbereich des persönlichen Leistungspotentials. Verteilen Sie Ihren Formaufbau über mehrere Monate. Dies stabilisiert die Form und reduziert die Verletzungsgefahr. Gegen Ende des Wintertrainings (März / April) sollte Ihre aktuelle Form die Höchstform des letzten Jahres um nicht mehr als ca. 5 – 7 % unterschreiten.Orientieren Sie sich am
Vorjahresniveau<o:p></o:p>Wenn Sie das go! – coach
Trainingstagebuch und die Formkurve schon seit über einem Jahr nutzen, haben sie eine tolle Möglichkeit, die aktuelle Formentwicklung mit der des Vorjahres zu vergleichen. Sie wissen, wie die letzte Saison gelaufen ist und können die entsprechenden Schlüsse ziehen.Stoppen der
Formentwicklung<o:p></o:p>Wenn sich die Form dem
Höchstwert des letzten Jahres nähert, oder diesen sogar schon überschritten hat, der Saisonhöhepunkt aber erst in einigen Monaten stattfindet, ist es empfehlenswert, die weitere Formentwicklung durch eine vorübergehende Reduzierung des Trainings zu verhindern. Erst wenige Wochen vor dem Wettkampf kann dann eine weitere Formverbesserung angestrebt werden.Doch wie gesagt, dies gilt
nur für Athleten, die weitgehend austrainiert sind. „Hobbysportler“ können sich rückhaltlos über dieses Plus und auf neue persönliche Bestzeiten freuen.Bauen Sie Ihre Form in
der Übergangsperiode gezielt ab. <o:p></o:p>Wenn Sie eine sehr
anstrengende Saison mit regelmäßiger Wettkampfteilnahme hinter sich gebracht haben, sollten Sie eine 4 – 6wöchige Trainingsperiode mit deutlich reduzierter Trainingsbelastung einschieben. Je größer die Trainingsumfänge und je zahlreicher die Wettkämpfe, desto stärker kann die Trainingsreduzierung in der Übergangsperiode ausfallen. Ein größerer Formverlust als 10 % gegenüber dem Höchstwert des Vorjahres sollte jedoch vermieden werden. Achten sie aber darauf, dass die Zeiten wirklich vergleichbar sind. Eine Unterschreitung des Vorjahres – Höchstwertes um z. B 15 % ist nicht relevant, wenn die Trainingstrecke verschneit oder matschig ist und der Vorjahres – Höchstwert unter optimalen Bedingungen zustande gekommen ist.Vorteile der
Formkontrolle mit Hilfe der go! – coach Formkurve:<o:p></o:p>Möglichkeit der regelmäßigen
Kontrolle ohne Labortests und WettkampfteilnahmeVerwendbarkeit auf allen
TrainingsstreckenÜberwachung des gezielten
Formabbaus in der ÜbergangsperiodeKontinuierliche Beobachtung
der FormentwicklungMöglichkeit der
Wettkampfplanung unter Beachtung der aktuellen FormKeine hohe Belastung, die
den normalen Trainingsaufbau stören könnteKeine zusätzlichen Kosten
Kein zusätzlicher
Zeitaufwand, da die Formkontrolle im Rahmen des normalen Trainings stattfindetDie Einschätzung der Leistungsfähigkeit bei Triathleten geschieht mit Hilfe der stärksten Disziplin. Grundsätzlich sollte die Trainingsbelastung immer so hoch sein, dass die Leistungsfähigkeit in dieser Disziplin zumindest erhalten oder evtl. verbessert wird. Da Triathlon aber ein Dreikampf ist, müssen natürlich auch die anderen Disziplinen trainiert werden, was zu einem insgesamt recht hohen Trainingsumfang führen kann. Hieraus erklärt sich auch die unterschiedliche Beurteilung durch „Smiley“. Wenn mit „Hauptsportart Laufen“ z. B. 100 BEs in der Woche trainiert werden, wird Smiley dies sehr viel positiver beurteilen, als wenn dieser Athlet „Hauptsportart Duathlon“ oder „Hauptsportart Triathlon“ angibt. Es ist übrigens durchaus möglich, diese „Hauptsportart“ auch hin und wieder zu wechseln, je nachdem welche Wettkämpfe geplant sind. So kann es für Triathleten motivierend sein, vor einem „wichtigen“ Marathon als Hauptsportart vorübergehend „Laufen“ anzugeben. Jeder freut sich schließlich über positive Smilies.
Eine Intensitätsunterforderung bedeutet für uns, dass Ihnen die vorgeschlagenen Pulsfrequenzen in den einzelnen Belastungsstufen (BST) zu niedrig erscheinen. Um dies wirklich beurteilen zu können, sollten Sie sich nicht an der 1. oder 2. BST orientieren, sondern hauptsächlich an der 3. und 4. BST. Vor allem dann, wenn die 4. BST keine hohe Belastung für Sie darstellt, sollten wir Veränderungen vornehmen. Haben Sie uns vielleicht einen zu niedrigen Maximalpuls mitgeteilt? Die Pulsfrequenzen der Belastungsstufen errechnen sich nämlich aus Ihrem Ruhepuls und Ihrem Maximalpuls. Sie haben nun zwei Möglichkeiten, Ihre Intensitätsbelastung zu erhöhen.
Entweder Sie trainieren immer im oberen Pulsbereich Ihrer Belastungsstufen und erhöhen so Ihre Trainingsintensität, oder Sie teilen uns einen höheren Maximalpuls mit. Wenn Sie Ihren Maximalpuls z. B. um 10 Schläge / Minute nach oben korrigieren, werden die Pulsfrequenzen in den einzelnen Belastungsstufen um die Hälfte dieses Wertes, also um 5 Schläge / Minute nach oben korrigiert. Wenn Ihnen dagegen nur die Pulsfrequenzen der 1. und 2. BST zu niedrig erscheinen, sollten wir nichts ändern. Dann laufen Sie diese Belastungsstufen eben mit etwas erhöhter Frequenz.
Vielleicht werden Sie etwas erstaunt sein, dass Sie in Ihrer Wettkampfwoche noch einen recht langen Trainingslauf absolvieren sollen. Haben Sie bitte keine Bedenken! Wir haben mit diesem Lauf die besten Erfahrungen gemacht. Wenn Sie Ihr bisheriges Marathontraining mit den vorgegeben langen Läufe gut absolviert haben, stellt dieser Lauf keine hohe Belastung mehr dar. Sie müssen nur darauf achten, dass Sie wirklich im Pulsbereich der 2. BST (Belastungsstufe) bleiben. Allenfalls gegen Ende dieser Einheit kann der obere Pulswert der 2. BST leicht überschritten werden. Sie brauchen auch keine Befürchtungen bezüglich Ihrer Marathonleistung zu hegen. Im Marathon werden Sie deutlich schneller unterwegs sein, zumal Ihre Regeneration zum Zeitpunkt dieses Laufes noch nicht abgeschlossen ist. Da Sie nach dieser Trainingseinheit noch ein oder sogar zwei Pausentage und auch ansonsten nur lockeres, regeneratives Training haben, brauchen Sie sich keine Sorgen wegen evtl. nicht ausreichender Regeneration zu machen.
Ob Sie diesen recht langen, allerdings auch sehr langsamen Trainingslauf in dieser Woche noch komplett absolvieren, möchten wir dennoch Ihnen überlassen. Sollten Sie wirklich das Gefühl haben, dass diese Trainingseinheit Sie noch erschöpft, oder sich gar eine Verletzung ankündigt, sollten Sie diesen Lauf verkürzen. Auch wenn dann aus der 20km – Einheit nur 10km werden, ist das in Ordnung. Hören Sie auf Ihren Körper. Dieser weiss genau, was jetzt gut für Sie ist. In dieser Woche steht die Regeneration absolut im Vordergrund. Aber bitte lassen Sie Ihren Organismus nicht „einschlafen“. Zwei oder gar drei Pausentage hintereinander sind nicht förderlich. Sie werden auch dann gut regeneriert an den Start gehen, wenn Sie die kurzen Einheiten der 2. BST absolviert haben.
Sollten Sie insgesamt vier Trainingseinheiten + Marathon in Ihrem Plan vorfinden, dann steht auch der letzte kurze Lauf der 2. BST zur Disposition. Folgende Wochenplanungen sind möglich:
<o:p> </o:p>
Montag <span style='mso-tab-count:1'> Kurze Trainingseinheit der 2. BST (Belastungsstufe)
Dienstag <span style='mso-tab-count:1'> Pause
Mittwoch<span style='mso-tab-count:1'> Der längste Lauf dieser Woche, evtl. etwas verkürzt
Donnerstag<span style='mso-tab-count:1'> Kurze Trainingseinheit der 2. BST oder Pause
Freitag<span style='mso-tab-count:2'> Kurze Trainingseinheit der 2. BST
Samstag<span style='mso-tab-count:1'> Pause
Sonntag <span style='mso-tab-count:1'> Viel Erfolg beim Marathon!<span style='font-size:8.0pt;mso-bidi-font-size:10.0pt'><o:p></o:p>
Bei einem Berglauf spielen sowohl die Kraftausdauer, als auch die Ausdauerkomponente (Fettstoffwechsel) eine große Rolle. Beide Komponenten sind nach Möglichkeit in unterschiedlichen Einheiten zu trainieren, da sie eigentlich nur schwer miteinander vereinbar sind. Wenn Sie lange Läufe der 2. BST in Ihrem Plan haben, sollten Sie diese in leichtem Terrain absolvieren und dabei darauf achten, dass die Pulsfrequenz wirklich niedrig bleibt. Es spricht auch nichts gegen vorübergehende Gehpassagen, wenn nur so die Pulsfrequenz in der 2. BST gehalten werden kann. Höhere Pulsfrequenzen versetzen unseren Organismus in eine höhere Leistungsbereitschaft, die den Fettstoffwechsel zugunsten der aeroben Glykolyse zurückdrängt. Diese höhere Leistungsbereitschaft bleibt auch nach einer Temporeduzierung noch für eine gewisse Zeit erhalten. Dies hängt mit unserer Genetik zusammen. Wenn unserem Organismus in Urzeiten eine höhere Leistungsfähigkeit abverlangt wurde, musste diese Kampf -, Jagd- und Fluchtbereitschaft für eine gewisse Zeit erhalten bleiben. Bei langen Läufen der 2. BST bitte die 3. BST vermeiden, vor allem dann, wenn diese Einheit z.B. im Rahmen einer Marathonvorbereitung vorgeschlagen wird.
Die Komponente "Kraftausdauer" dagegen können Sie im Rahmen kürzerer Einheiten mit höherer Intensität trainieren. Hierfür eignen sich die Läufe der 3. und 4. BST. Geeignete Trainingsmittel wären Hopserläufe, Treppenläufe, Hügelläufe, Bergaufsprints, extrem langgezogene Schrittlängen beim Bergauflaufen oder auch Radtraining mit niedriger Trittfrequenz und relativ hoher Pulsbelastung.
Durchführungsvorschlag:
Im Rahmen einer Trainingseinheit führen Sie 8 - 10 mal ein solches Intervall durch. Sie lassen Ihre Pulsfrequenz in den Bereich der 2. BST abfallen und starten dann z. B. den Bergaufsprint. Wenn der untere Wert der 4. BST erreicht ist, brechen Sie ab. Die Pulsfrequenz wird auch nach Belastungsabbruch noch weiter ansteigen, was ein deutliches
Anzeichen dafür ist, dass Sie kurzzeitig in den anaeroben Bereich gekommen sind. Das
ist in diesem Fall aber ganz o.k.
Im Wettkampf selbst sollten Sie die Bergaufpassagen wirklich verhalten laufen - auch wenn Sie schneller könnten. Es gilt, anaerobe Anteile am Stoffwechsel unbedingt zu vermeiden, da diese zu einer langanhaltenden Beeinträchtigung der Muskulatur führen. Lassen Sie Ihren Kontrahenten am Berg ruhig etwas davonziehen. In der Ebene werden Sie ihn mit einer lockeren und leistungsfähigen Muskulatur schnell wieder einholen - es sei denn, er ist wirklich besser.
Sie wollen uns doch nicht etwa verlassen? Oder warum sehen Sie sich diesen FAQ - Beitrag etwas genauer an? Sollten Sie wirklich Ihre Mitgliedschaft bei go! - coach kündigen wollen, so schicken Sie bitte eine eMail an info@go-coach.de. Als Betreff geben Sie bitte "Kündigung" an. Bitte teilen Sie uns auch Ihre Kundennummer mit. Ab sofort finden dann keine Abbuchungen von Ihrem Konto mehr statt. Sie bekommen noch solange Trainingspläne, bis Ihre nächste Zahlung fällig gewesen wäre. Eine Rückerstattung gezahlter Beiträge - auch anteilig - ist leider nicht möglich.
Sollten Sie irgenwann einmal Ihre Entscheidung bedauern - was wir sehr hoffen - so können Sie Ihre Mitgliedschaft problemlos wieder aufleben lassen, indem Sie sich wie gewohnt einloggen und einen Plan abrufen. Am Ende der Datenerfassung können Sie Ihr Abo dann neu bestellen.
Zur optimalen Zeiteinteilung bei Marathonläufen gibt es mindestens vier Theorien, von jeden jede von ihren Anhängern ganz entschieden favorisiert wird.
Gleichmäßige Zeiteinteilung über die gesamte Distanz
Hierfür wird der km- Schnitt für die angestrebte Gesamtzeit errechnet und entsprechend gelaufen.
Vorteile:
Das Lauftempo ist anhand der linearen Zwischenzeiten sehr leicht kontrollierbar.
Nachteile:
Wenn die angestrebte Gesamtzeit, aus welchen Gründen auch immer, nicht dem aktuellen Leistungsvermögen entspricht, kann es im ersten Abschnitt zu einer deutlichen Überforderung kommen, die aber aufgrund der hohen Wettkampfmotivation und des subjektiv immer noch als relativ langsam empfundenen Lauftempos kaum bemerkt wird. Das ändert sich aber spätestens im letzten Drittel des Wettkampfes. Dann kommt es nämlich zu einem unverhältnismäßig starken „Einbruch“. Ein langsamer gewähltes Anfangstempo hätte dann insgesamt zu einem besseren Wettkampfergebnis geführt.
In der ersten Hälfte des Wettkampf ein „Polster“ erlaufen
Die erste Hälfte des Marathon wird schneller geplant als die zweite Hälfte.
Vorteile:
Der Vorteil ist vor allem psychologischer Natur. Es ist ein recht angenehmes Gefühl, in der zweiten Hälfte eines Marathon ein Zeitguthaben verbrauchen zu können. Im Breitensportbereich werden die meisten Marathons in dieser Art und Weise gelaufen.
Außerdem besteht nicht die Gefahr, dass Sie am Anfang zu viel Zeit „verschenken“. Sollte sich im Verlauf des Wettkampfes nämlich herausstellen, dass Ihre Zielzeit zu bescheiden geplant war, können Sie jetzt noch Ihre persönlich Traumzeit erreichen.
Nachteile:
Wenn das Zeitguthaben zu groß geworden ist, kann dies ebenfalls mit einer Überforderung verbunden gewesen sein. Auch dann kann der Einbruch unverhältnismäßig groß sein. Bei einem zu schnellen Anfangstempo geht gegen Ende jedes Zeitpolster verloren. Es erfordert eine große Erfahrung, wenn man diese Wettkampfeinteilung wirklich bewusst und risikoarm vornehmen möchte.
Tempowahl nach Pulsfrequenz
Vorteile:
Diese Vorgehensweise garantiert eine relativ gleichmäßige Kreislaufbelastung über die gesamte Wettkampfdistanz. Wenn Sie diese Technik jedoch bei einem Marathon anwenden wollen, sollten Sie bereits über Pulserfahrung in kürzeren Wettkämpfen verfügen. Das Lauftempo wird allerdings trotz gleichbleibender Pulsfrequenz kontinuierlich etwas abnehmen. Die erste Hälfte des Marathons wird also auch hier schneller gelaufen werden als die zweite.
Nachteile:
Vor allem dann, wenn Sie in Ihrem persönlichen Grenzbereich laufen wollen, ist die Wahl der richtigen Pulsfrequenz von entscheidender Bedeutung. Selbst wenn Sie sich nur um zwei bis drei Schläge pro Minute verschätzen, kann es zu einem Einbruch gegen Ende des Laufes kommen. Beim Laufen nach Puls sollten Sie also immer eine kleine Pulsreserve kalkulieren. Wenn Sie diese später nicht brauchen – umso besser. Gegen eine Temposteigerung auf den letzten Kilometern haben wir doch nichts einzuwenden – oder?
Die zweite Hälfte schneller laufen als die erste
Vorteile:
Bei einer solchen Planung wird die Gefahr, das Rennen zu schnell zu beginnen, drastisch reduziert. Deshalb ist diese Vorgehensweise Anfängern durchaus zu empfehlen. Auch psychologisch kann es sehr vorteilhaft sein, gegen Ende des Wettkampfes seine Konkurrenten reihenweise wieder „einzusammeln“.
Hin und wieder findet man diese Renneinteilung aber auch bei „Profis“.
Nachteile:
Es besteht durchaus die Gefahr, dass man zu viel Zeit „verschenkt“. Es ist sehr unbestimmt, ob man die verbummelten Minuten wieder herausholen kann. Auf jeden Fall sollte die Einteilung so erfolgen, dass die zweite Rennhälfte nur geringfügig schneller ist als die erste.
Wahrscheinlich wissen Sie jetzt immer noch nicht, wie Sie die Sache angehen sollen. Deshalb werde ich Ihnen jetzt meine persönliche Vorgehensweise verraten:
Ich habe mit einer Kombination aus Pulsvorgabe und Zeitplanung die besten Erfahrungen gemacht.
Aus meiner angestrebten Zielzeit errechne in den zu laufenden km – Schnitt.
Außerdem schätze ich eine Pulsfrequenz, von der ich aus meiner Wettkampferfahrung heraus weiß, daß ich sie muskulär bis zum Ende durchhalten kann.
Mein anfängliche Wettkampftempo wähle ich nun so, dass die Laufgeschwindigkeit (Min/km) meiner angestrebten Endzeit entspricht. Hierbei kalkuliere ich auch ein kleines Zeitpolster für die erste Wettkampfhälfte mit ein.
Sollte sich nach drei bis vier Kilometern herausstellen, dass bei diesem Tempo die geschätzte Pulsfrequenz überschritten wird, reduziere ich das Tempo vorerst auf meine gewählte Pulsvorgabe.
Wird die Pulsvorgabe dagegen deutlich unterschritten, erhöhe ich das Tempo solange, bis die Pulsvorgabe erreicht ist. Schließlich weiss ich, dass ich diesen Pulswert voraussichtlich bis zum Ziel durchhalten kann.
Ein Marathon ist immer eine Gleichung mit mehreren Unbekannten. Erst wenn Sie eine gewisse Wettkampferfahrung haben, werden Sie Ihr tatsächliches Leistungsvermögen auch in die entsprechende Endzeit umsetzen können.
Welche Pulsfrequenz können Sie nun im Wettkampf laufen?
Der maximal mögliche Wettkampfpuls hängt hauptsächlich von zwei Faktoren ab – Ihrem Maximalpuls und Ihrem Trainingszustand. Je höher Ihr individueller Maximalpuls ist, desto höher werden auch die Pulsfrequenzen sein, in denen Sie unterschiedliche Wettkampfdistanzen bewältigen können. Ihren optimalen Wettkampfpuls finden Sie am sichersten durch ausprobieren. Da Wettkämpfe über 10 km relativ häufig gelaufen werden können, bietet sich diese Distanz am besten für die Findung Ihres optimalen Wettkampfpulses an.
Und so gehen Sie vor:
Definieren Sie vor Ihrem Wettkampf einen maximalen Pulswert, den Sie aber erst nach ca. 5 Minuten erreichen sollten und bei starker Unterforderung frühestens auf den letzten drei Kilometern leicht überschreiten können. Wenn es Ihnen gelingt, diesen Pulswert bis ins Ziel zu halten oder gar zu überschreiten, können Sie diesen mittleren Pulswert beim nächsten Wettkampf um ein bis zwei Schläge (nicht mehr) höher ansetzen. So werden Sie sich langsam an Ihren optimalen 10km - Wert herantasten. Bedenken Sie dabei auch, dass sich dieser Wert durchaus verändern kann. Wenn Sie sehr gut in Form sind, werden Sie höhere Pulsfrequenzen durchhalten können, als bei weniger guter Form. Wenn Sie so Ihren 10km – Pulswert ermittelt haben, können Sie durch eine einfache Rechenoperation auch für längere Distanzen einen Anhaltswert berechnen:
10km – Wettkampfpuls minus 2% bis 6% = optimaler Halbmarathonpuls
10km – Wettkampfpuls minus 4% bis 12% = optimaler Marathonpuls
Welchen Prozentsatz Sie ansetzen hängt von Ihrer Form, Ihrem Ausdauervermögen und Ihrer Erfahrung ab. Wenn Sie zum Beispiel Ihren ersten Marathon planen, sollten Sie auf Nummer sicher gehen und einen Abschlag von 10% bis 12% gegenüber der 10km - Pulsfrequenz vornehmen. Wenn Sie sich dann bei km 35 noch sehr gut fühlen, spricht wenig dagegen, die Pulsfrequenz noch etwas ansteigen zu lassen. Nach dem Wettkampf werden Sie wissen, ob Sie beim nächsten Mal mit einem etwas höheren Puls schneller laufen können, oder eher eine geringfügige Reduzierung der Pulsfrequenz vornehmen sollten.
Aus Speicherplatzgründen können wir leider nur die Pläne für ein halbes Jahr aufbewahren.
Wenn Sie einen Plan aus dem Internet herunterladen wollen, gehen Sie bitte folgendermaßen vor:
- Nach dem Einloggen rufen Sie "Konto" auf der Startseite auf.Die wichtigsten Kriterien für die Beurteilung einer Trainingsbelastung sind die Trainingsdauer und die Trainingsintensität, die über die Pulsfrequenz gemessen wird. Wenn Ihr Trainingsplan (Renn)Radtraining ausweist, Sie aber lieber mit dem Mountainbike unterwegs sein möchten, können Sie sich sehr gut an diesen beiden Größen orientieren. Sie wissen, wie lange Sie ungefähr mit dem Rennrad unterwegs gewesen wären, wenn Sie diese Einheit auf dem Rennrad absolviert hätten, und wieviele BEs (Belastungseinheiten) dafür erhalten hätten. Wenn Sie nun die gleiche Zeit mit gleicher Intensität auf dem Mountainbike zubringen, haben Sie auch eine vergleichbare Trainingsbelastung in BEs erreicht. Wenn Ihre durchschnittliche Pulsbelastung etwas niedriger sein sollte, können Sie entweder etwas länger unterwegs sein oder sich ein paar BEs weniger in der Trainignsanalyse eintragen.
Das Schwimmtraining ist fast immer intervallartig aufgebaut. Die Pausen zwischen den einzelnen Schwimmintervallen sollten immer er so lang sein, dass sich die Atmung weitgehend beruhigt hat und wieder eine gewisse Leistungsbereitschaft vorhanden ist. Dieser Zustand kann schon nach 15 Sekunden oder auch erst nach mehr als einer Minute erreicht sein. Verlassen Sie sich auf Ihr Gefühl! Auf jeden Fall sollten die Pausen so lang sein, dass auch das nächste Schwimmintervall gemäß den Zeitvorgaben absolviert werden kann.
Wer ein intervallartiges Tempotraining auf einer Aschen- oder Tartanbahn absolviert (nur Leistungssportler) kann die Pausenlängen sehr gut mit Hilfe seines Pulsmessgerätes überwachen. Unsere Erfahrungen zeigen, dass ein neuerlicher Start erst dann erfolgen sollte, wenn die Pulsfrequenz wieder einen Wert von unter 100 Schlägen / Minute erreicht hat.
Je höher die Leistungsfähigkeit, desto wichtiger werden unterschiedliche Trainingsreize. Für einen noch relativ schwachen Athleten reicht ein kontinuierliches Ausdauertraining mit optimaler Belastungsintensität vollkommen aus, um schneller zu werden. Erst wenn durch reines Ausdauertraining keine Leistungsverbesserungen mehr zu erreichen sind – und das ist erst sehr spät der Fall -, muss das Training stärker variiert werden. Dennoch spricht natürlich absolut nichts dagegen, ein Fahrtspiel einzubauen, wenn Sie Lust dazu haben. Wenn Sie dagegen regelmäßig an Wettkämpfen unterschiedlicher Distanzen teilnehmen, erreichen Sie auf diese Weise hohe Anpassungsreize, die sehr zu Ihrer Leistungsentwicklung beitragen werden.
Tempoläufe auf der Bahn bedeuten eine sehr hohe Belastung und sind nur bei hoch entwickelter Ausdauer sinnvoll. In Leistungsbereichen, die unter denen von „Leistungssportlern“ liegen, sind weder die Grundschnelligkeit, noch die anaerobe Kapazität leistungsbegrenzend, sondern nur die noch nicht voll entwickelte Ausdauer. Ein zu früh begonnenes Tempotraining ist also nicht sinnvoll und wird daher auch nur in die Pläne aufgenommen, wenn folgende, oder entsprechende Bestzeiten auf anderen Distanzen erreicht werden:
Frauen - unter 40 Min. für 10 km
Männer - unter 37 Min. für 10 km
Es ist durchaus möglich, auch ohne diese Form der Tempoläufe z. B. Marathon unter drei Stunden zu laufen. Mit regelmäßiger Wettkampftätigkeit, bei der allerdings hauptsächlich kurz und schnell gelaufen werden sollte ( 5 bis 15 km ) sind auch Marathonzeiten unter 2:40 Std. durchaus möglich.
Es ist sinnvoll , wenn Sie Ihre Tempoläufe auf der Bahn ´doppelpyramidenartig´ absolvieren. Das heißt, dass Sie mit längeren Einheiten beginnen sollten, dann zu den schnelleren kommen und zum Schluss wieder mit den längeren Strecken enden. Für die 200m - Läufe erhalten Sie keine Zeitvorgaben. Absolvieren Sie diese bitte möglichst schnell, auf jeden Fall etwas schneller, als die 400m - Läufe.
Beispiel: Sie haben zwei 2000m – Läufe, drei 1000m – Läufe, vier 400m – Läufe und drei 200m – Läufe in Ihrem Programm. Nachdem Sie das 15 – minütige Einlaufen absolviert haben( 5 Min. 1. Stufe, 5 Min. 2. Stufe, 5 Min. 3. Stufe) ergäbe sich ein sinnvoller Ablauf aus nahestehender Reihenfolge:
2000m, 1000m, 1000m, 400m, 200m, 400m, 200m, 400m, 200m, 400m, 1000m, 2000m
Zwischen den einzelnen Intervallen sollten Sie so lange gehen, bis Ihre Pulsfrequenz wieder auf einen Wert von 100-110 Schlägen / Min. abgesunken ist. Sie werden feststellen, dass die hierfür erforderlichen Gehpausen immer länger werden, je mehr Läufe Sie absolviert haben. Nach dem Tempotraining bitte 5 bis 10 Min auslaufen und sehr locker stretchen.
Und so dokumentieren Sie Ihr Bahntraining im Trainingstagebuch: Bitte geben Sie unter "Strecke" die Gesamtdistanz der einzelnen Intervalle in einer Summe ein. Unter "Zeit" tragen Sie die Gesamtdauer dieser Trainingseinheit ein - inclusive Gehpausen. Als durchschnittliche Pulsfrequenz tragen Sie einen Wert ein, der ungefähr einem durchschnittlichen Endwert der einzelnen Intervalle entspricht. Dieser Wert wird hoch im Bereich der 4. BST (BelaSTungsstufe) angesiedelt sein. Unter "Bemerkungen" vermerken Sie bitte "Bahntraining". So wissen Sie Bescheid, wenn Sie sich Ihre Trainingseinheiten auflisten. Wenn Sie mögen, können Sie dort auch die einzelnen Intervalle dokumentieren. Das dient aber nur Ihrer eigenen Information. Das 15-minütige Einlaufen (5 Min. in der 1. BelastungSTufe, 5 Min. in der 2. BST, 5 Min. in der 3. BST) geben Sie für die Berechnung mit Distanz, Zeit und Durchschnittspuls ein und lassen den BE-Rechner die BEs errechnen. Dies geschieht automatisch, sobald Sie die Eingaben abspeichern. Sowohl die Einlauf-km, als auch die so errechneten BEs addieren Sie noch auf die schon eingegebenen Werte. Die 15 Min. Einlaufen addieren Sie natürlich nicht noch einmal, da die Dauer für die gesamte Trainingseinheit bereits erfasst ist.Die Wettkampfvorbereitung geschieht in Abhängigkeit von der Länge der Strecke, dem bisherigen Trainingsumfang und davon, ob das Rennen als „wichtig“ oder „unwichtig“ eingestuft wurde. Sie setzt oft schon mehrere Wochen vor dem Termin ein. So werden wichtige Marathonläufe mindestens sechs, manchmal auch acht Wochen lang vorbereitet. In dieser Vorbereitungszeit wird je nach Wettkampflänge der Umfang, die Intensität oder auch beides erhöht. Rechtzeitig vor dem Wettkampf setzt dann die Regeneration für den Wettkampf ein, damit Sie erholt an den Start gehen. Bei angemeldeten „wichtigen“ Rennen ist es sehr wichtig, immer mindestens einen, besser zwei Smilies (J ) auf Ihrem Plan zu haben <o:p> </o:p>
Die Regenerationsphase nach dem Rennen dauert ein bis zwei Wochen.<o:p> </o:p>
Bei „unwichtigen“ Wettkämpfen geht go! - coach davon aus, daß nicht bis zur totalen Erschöpfung gelaufen wurde. Dementsprechend wird das Training in der Woche nach „unwichtigen“ Rennen eventuell weniger stark reduziert als nach „wichtigen“ Rennen. Bei geringem Trainingsumfang findet möglicherweise gar keine zusätzliche Reduzierung statt.<o:p> </o:p>
Falls Sie noch kein Pulsmessgerät
besitzen, richten Sie sich bei Ihren Trainingsläufen bitte nach den
Belastungsstufen auf der Seite "Weitere Informationen/Erklärungen zu den Trainingsplänen". Zur Belastungssteuerung sind diese Hinweise vorläufig noch ausreichend. Gelegentliche manuelle Pulsmessungen tun ein übriges, Ihr Training im
richtigen Belastungsbereich zu absolvieren. Es ist wirklich sehr wichtig,
daß Sie nicht immer im gleichen Tempo trainieren. Nur unterschiedliche
Trainingsgeschwindigkeiten erzeugen einen optimalen Trainingseffekt.
Möchten Sie andere Sportarten in Ihr go! – Training integrieren? Zum Erreichen der Soll – BEs (Belastungseinheiten ) in Ihrem Trainingsplan durch andere Sportarten können Sie folgende Umrechnungen vornehmen: <o:p> </o:p>
RADFAHREN: Rad – km = Lauf – km * 2,5 <o:p> </o:p>
1. Beispiel: In Ihrem Trainingsplan ist ein 10 km Lauf in der zweiten Stufe aufgeführt. Sie multiplizieren diesen 10 km mit 2,5 und erhalten eine Radeinheit von 25 km, die Sie nach Möglichkeit in der zweiten Stufe absolvieren.<o:p> </o:p>
2. Beispiel: Sie sind 60 km mit dem Rad gefahren. Diese entsprechen einem Lauf von ca. 24 Lauf - km (60 / 2,5 = 24). <o:p> </o:p>
MOUNTAINBIKE: Rad – km = Lauf – km * 2<o:p> </o:p>
1. Beispiel: In Ihrem Trainingsplan ist ein 10 km Lauf in der zweiten Stufe aufgeführt. Sie multiplizieren diesen 10 km mit 2 und erhalten eine Radeinheit von 20 km, die Sie nach Möglichkeit in der zweiten Stufe absolvieren.<o:p> </o:p>
2. Beispiel: Sie sind 60 km mit dem Rad gefahren. Diese entsprechen einem Lauf von ca. 30 Lauf - km (60 : 2 = 30). <o:p> </o:p>
SKILANGLAUF: Verrechnung wie Lauftraining <o:p> </o:p>
STANDFAHRRAD: Zu erwartende Laufzeit <o:p> </o:p>
Beispiel: Sie möchten einen 10 km – Lauf durch eine Trainingseinheit auf dem Hometrainer ersetzen. Für diesen Lauf würden Sie 45 min. benötigen. Also trainieren Sie 45 min. auf dem Hometrainer. <o:p> </o:p>
SCHWIMMEN: Zu erwartende Laufzeit * 1,5 (sehr schwer )<o:p> </o:p>
1. Beispiel: Einen 6 km – Lauf möchten Sie durch Schwimmen ersetzen. Sie würden laufend ca. 27 min. für diese 6 km benötigen. Also schwimmen Sie ca. 40 min.<o:p> </o:p>
2. Beispiel: Sie sind 30 min geschwommen. In 20 min. (30 / 1,5) legen sie z.B. 4,5 km laufend zurück. Nun multiplizieren Sie die 4,5 km noch mit dem Belastungsmultiplikator der Belastungsstufe (1-2,5) und erreichen so die entsprechenden LEs. <o:p> </o:p>
Für das Radtraining der
‚Triathleten empfiehlt es sich, die Lauf – km nicht mit 2,5 sondern mit vier
zu multiplizieren. Sie erhalten
so eine Trainingseinheit, die den Anforderungen im Wettkampf eher entspricht.
Und zusätzliche BEs erhalten Sie außerdem noch. <o:p>
</o:p>
Für zusätzliches Training haben Sie drei Möglichkeiten. <o:p> </o:p> <o:p> </o:p>
1. Sie geben im Fragebogen mehr Trainingsmöglichkeiten pro Woche an. <o:p> </o:p>
2. Sie beantworten die Fragen nach
der Umfangsbelastung und / oder der
Intensitätsbelastung mit „etwas unterfordert“ oder „stark
unterfordert“. <o:p>
</o:p>
3. Sie bestreiten mehr ( unwichtige
) Wettkämpfe. Wettkämpfe, die nicht
unter äußerster Belastung gelaufen werden haben einen ganz ausgezeichneten
Einfluss auf die Entwicklung der Leistungsfähigkeit.
<o:p>
</o:p>
<o:p>
</o:p>
Beachten Sie aber, daß go! – coach diese Unterforderungsmeldungen solange speichert und berücksichtigt, bis sie durch Überforderungsmeldungen wieder ausgeglichen werden. <o:p> </o:p>
Selbst durch mehrere Meldungen der „Intensitätsunterforderung“ wird Ihr go! – coach Trainingsplan keine zusätzlichen Trainingseinheiten in der 4. BST ausweisen. Lediglich Einheiten der 1. u. 2. BST werden etwas seltener vorkommen. Sie können Ihre Trainingsbelastung auch erhöhen, indem Sie grundsätzlich an der oberen Grenze der vorgegebenen Pulsfrequenzen trainieren. Auch die Tempovorgaben des Intervalltrainings werden sich nicht verändern.<o:p> </o:p>
Sollten Sie trotz regelmäßigem und auch ausreichendem Training über einen längeren Zeitraum keine Leistungsverbesserung feststellen können, so werden Sie bitte nicht ungeduldig. Oft werden Bestzeiten gerade dann gelaufen, wenn sie am wenigsten erwartet werden.
Wenn Ihnen die Laufintensität zu hoch erscheint, bedeutet dies, dass Ihnen die Pulsfvorgaben in den einzelnen Belastungsstufen zu hoch erscheinen. Haben Sie uns vielleicht einen zu hohen Maximalpuls mitgeteilt?
Die Pulsfrequenzen der Belastungsstufen errechnen sich nämlich aus Ihrem Ruhepuls und Ihrem Maximalpuls. Sie haben nun zwei Möglichkeiten, Ihre Intensitätsbelastung zu reduzieren. Entweder Sie trainieren immer im unteren Pulsbereich Ihrer Belastungsstufen und reduzieren so Ihr Lauftempo, oder Sie teilen uns einen reduzierten Maximalpuls mit. Wenn Sie Ihren Maximalpuls z. B. um 10 Schläge / Minute reduzieren, werden die Pulsfrequenzen um die Hälfte dieses Wertes, also um 5 Schläge / Minute reduziert. Sie können Ihre Belastungsstufen also über den Maximalpuls steuern.
Oder fühlen Sie sich einfach zur Zeit nur etwas überfordert?
Dann legen Sie doch einfach mal eine zusätzliche Ruhewoche mit drastisch reduziertem Training ein. Eine solche "Auszeit" ist allemal besser, als in ein Übertraining zu geraten.
Sollten Sie dagegen zur Zeit gesundheitlich beeinträchtigt sein, so können Sie uns dies bei der "Arztfrage" mitteilen. Wenn Sie uns dort Einschränkungen mitteilen, werden Sie keine Trainingsvorschläge in der 3. und 4. BST mehr in Ihrem Plan vorfinden. Einen Einfluss auf die Pulsfrequenzen der einzelnen Belastungsstufen hat diese Änderung in Ihren Angaben aber nicht.
Für die Berechnung Ihrer Belastungsstufen wird neben Ihrem Ruhepuls auch der voraussichtlich erreichbare Maximalpuls herangezogen. Dieser ist ein statistischer Mittelwert, der sich aus Ihrem Alter, Ihrem Geschlecht und in geringem Maße Leistungsfähigkeit ergibt und in den meisten Fällen recht gut „passt“. In einigen Fällen kann es dennoch vorkommen, dass der tatsächlich erreichbare Maximalpuls nach oben oder auch unten deutlich von diesem Mittelwert abweicht. Wenn ein Trainingslauf in der 4. BST sich Ihrem 10km – Renntempo annähert, so ist dies mit Sicherheit zu schnell. Ihr tatsächlich erreichbarer Maximalpuls wird dann niedriger sein als der von uns angenommene. <o:p> </o:p>
Sollten Sie dagegen einen 4. – Stufe – Lauf immer noch als leicht und locker empfinden, so liegt Ihr tatsächlicher Maximalpuls höchstwahrscheinlich über dem Durchschnitt. <o:p> </o:p>
Um Ihre Trainingsplanung mit go! – coach jetzt noch individueller zu gestalten, bieten wir Ihnen nun auch die Möglichkeit, Ihren tatsächliche erreichbaren, individuellen Maximalpuls bei der Errechnung der Pulsfrequenzen für die Belastungsstufen zu berücksichtigen. <o:p> </o:p> <o:p> </o:p>
Test zur Bestimmung des Maximalpulses ( nur mit Pulsmessgerät ):<o:p> </o:p> <o:p> </o:p>
Um Ihren tatsächlich erreichbaren Maximalpuls zu ermitteln, laufen Sie bitte so lange mit höchster Belastung, bis die Pulsfrequenz nicht mehr ansteigt. Der höchste Wert, den Sie erreicht haben entspricht dann Ihrer maximalen Pulsfrequenz.<o:p> </o:p>
Vorher sollten Sie sich mindestens 10 - 15 Min. gut warmlaufen und direkt anschließend den Test laufen. <o:p> </o:p>
Die in einem längeren Wettkampf erreichte Pulsfrequenz entspricht NICHT Ihrem Maximalpuls! <o:p> </o:p> <o:p> </o:p>
Wenn Sie also eine Anpassung Ihrer Pulswerte wünschen, so teilen Sie uns Ihre neuen Werte bitte auf der entsprechenden Seite mit.<o:p> </o:p>
Aus Ihrem Maximalpuls , Ihrem Ruhepuls und dem sich hieraus ergebenden „Arbeitspuls“ werden dann die neuen Belastungsstufen errechnet. Fragen Sie aber bitte vorher Ihren Arzt, ob er dieser Form der Maximalbelastung zustimmen kann.<o:p> </o:p>
Diesen Test bitte nur mit Pulsmessgerät durchführen!! Eine manuelle Messung der Pulsfrequenz ergibt einen zu niedrigen Wert, da die Pulsfrequenz schon während des Messvorganges deutlich zurückgeht.<o:p> </o:p> <o:p> </o:p>
Achtung !!! Dieser Test stellt eine ganz außergewöhnlich Belastung dar! Er darf nur durchgeführt werden, wenn Sie nicht erkältet sind, keine latenten Verletzungen haben, und sie sich absolut wohl fühlen. Fragen Sie auch Ihren Arzt, ob er einer solchen Maximalbelastung zustimmt !Bereitet es Ihnen Probleme, Ihre Trainingsläufe in 3. und 4. Belastungsstufe zu absolvieren? Mit einem etwa gleichstarken Trainingspartner werden diese Ihnen bedeutend leichter fallen, da die Motivation dann ungleich höher ist.
Um eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit zu erlangen, benötigt der Organismus Reize, die deutlich über einer mittleren Belastung liegen. Diese werden entweder durch Wettkämpfe oder eben mit Hilfe dieser recht schnellen Trainingsläufe gesetzt. Sollten Sie die vorgegebene Pulsfrequenzen wirklich nicht erreichen können oder das gewünschte Tempo fast Ihrem Wettkampftempo entsprechen, so ist der angenommene Maximalpuls wahrscheinlich zu hoch angesetzt. In diesem Fall ist es sinnvoll, uns Ihren tatsächlichen Maximalpuls mitzuteilen.Nur der ständige Wechsel von harten und lockeren Tagen gewährleistet einerseits hohe Anpassungsreize, andererseits aber auch die notwendige Erholung, die Ihr Körper zur Entwicklung einer höheren Leistungsfähigkeit dringend benötigt. Diesen Vorgang nennt man auch Super- oder Überkompensation. <o:p> </o:p>
Wenn Sie nicht täglich trainieren, empfiehlt sich nach dem Trainingstag mit den meisten BEs ein Ruhetag.<o:p> </o:p>
Fortgeschrittene Athleten können auch nach dem Prinzip der „Belastungsaufstockung“ verfahren. Hierunter versteht man hartes Training zwei oder drei Tage hintereinander. Erst danach folgt die lockere Einheit oder der Ruhetag. Diese Trainingsform bewirkt ein tieferes Ausschöpfen Ihrer Energiereserven und dadurch entschiedenere Anpassungen Ihres Organismus an hohe Leistungsanforderungen. Um jedoch ein Übertraining zu vermeiden müssen Sie Ihrem Organismus spätestens nach dem dritten harten Trainingstag etwas Ruhe gönnen. Bei Zeichen von Übertraining (Schlaflosigkeit, Unlustgefühle, Aggressivität, deutlich erhöhter Ruhepuls) sind entweder ein Ruhetag oder zumindest eine sehr lockere Trainingseinheit einzulegen. <o:p> </o:p>
Niemand vermag mit Sicherheit zu sagen, ob wechselnde oder aufstockende Belastungen in den jeweiligen Trainingsperioden und bei unterschiedlichen Sportlerpersönlichkeiten am effektivsten sind. Folglich kann auch keine Aussage darüber getroffen werden, an welchen Tagen welche Trainingseinheiten trainiert werden sollten. Von sehr viel größerer Bedeutung als die Reihenfolge sind die Trainingseinheiten selbst, der Trainingsumfang und die regenerativen Trainingsphasen. Verteilen Sie Ihr Wochentraining also möglichst gleichmäßig über die Woche und zwar so, wie es sich am besten mit Ihren sonstigen Verpflichtungen vereinbaren lässt. Was nützt Ihnen z. B. eine für Montag vorgeschriebene Schwimmeinheit, wenn Sie grundsätzlich nur donnerstags schwimmen können? Wer seinen Sport sowieso schon mit großem zeitlichen Einsatz ausübt, braucht seine Zeitplanung nicht durch die Einhaltung tagesgenauer Trainingspläne zusätzlich zu belasten.Hier finden Sie eine Liste mit Abkürzungen, die in unseren Trainingsplänenverwendet werden. <table cellSpacing="0" cellPadding="0" border="1"> <tbody> <tr> <td>Abkürzung</td> <td>Wo? </td> <td> Bedeutung </td> </tr> <tr> <td>BE–Ist</td> <td>Trainingsplan</td> <td>Ihre tatsächlich gelaufenen BelastungsEinheiten zum selber eintragen.</td> </tr> <tr> <td>BE–soll</td> <td>Trainingsplan</td> <td>Von go!–coach vorgegebene BelastungsEinheiten (siehe auch „so starten Sie mit go! – coach).</td> </tr> <tr> <td>BST</td> <td>Trainingsplan</td> <td> BelastungsSTufe(siehe auch „so starten Sie mit go!–coach). </td> </tr> <tr> <td>E: + Ziffern</td> <td>Ihre letzten Angaben</td> <td>Falls vorhanden, interne Information.</td> </tr> <tr> <td> G (für Anfänger ) </td> <td> Trainingsplan </td> <td>Davor steht die Anzahl der Minuten, die Sie Gehen sollten.</td> </tr> <tr> <td>Kg</td> <td>Trainingsplan</td> <td>Ihr Gewicht in kg zum selber eintragen. </td> </tr> <tr> <td>km-Ist</td> <td>Trainingsplan</td> <td>Hier tragen Sie Ihre tatsächlich absolvierten km ein.</td> </tr> <tr> <td>km-Soll</td> <td>Trainingsplan</td> <td>Die vorgegebenen Trainingskilometer laut Trainingsplan.</td> </tr> <tr> <td>L (für Anfänger)</td> <td>Trainingsplan</td> <td>Davor stehen die zu Laufenden Minuten.</td> </tr> <tr> <td>L: + Ziffer</td> <td>Trainingsplan</td> <td>Ihre maximal möglichen Laufeinheiten laut Fragebogen.</td> </tr> <tr> <td>M: + Ziffer</td> <td>Trainingsplan</td> <td>Ihre maximal möglichen Trainingseinheiten incl. Laufen, Schwimmen,Radfahren.</td> </tr> <tr> <td>Min–Soll</td> <td>Trainingsplan</td> <td>Die Anzahl der insgesamt zu laufenden Minuten. </td> </tr> <tr> <td>Puls</td> <td>Trainingsplan</td> <td>Von go!–coach vorgegebene TrainingsPulsfrequenz.</td> </tr> <tr> <td>R: + Ziffer</td> <td>Trainingsplan</td> <td>Ihre maximal mögliche Anzahl an Radeinheiten laut Fragebogen.</td> </tr> <tr> <td>R-km</td> <td>Trainingsplan</td> <td>Rad–km laut Trainingsplan.</td> </tr> <tr> <td>RP</td> <td>Trainingsplan</td> <td>Ihr RuhePuls zum selber eintragen.</td> </tr> <tr> <td>S: + Ziffer</td> <td>Trainingsplan</td> <td>Ihre maximal möglichen Schwimmeinheiten laut Fragebogen.</td> </tr> <tr> <td>S-km</td> <td>Trainingsplan</td> <td>Schwimm–km laut Trainingsplan..</td> </tr> <tr> <td>T: + Ziffer</td> <td>Trainingsplan</td> <td>Falls vorhanden, interne Information.</td> </tr> <tr> <td>TJ</td> <td>Ihre letzten Angaben</td> <td>Falls vorhanden, interne Information.</td> </tr> <tr> <td>Zeit</td> <td>Trainingsplan</td> <td>Hier bitte die GesamtZeit des Trainings eintragen. Dient auch der Entwicklungskontrolle.</td> </tr> </tbody> </table> </td> </tr> </table>
Wettkämpfe von mehr als 25 km Länge sind wirklich kein Kinderspiel. Wenn Sie Ihren ersten Marathon zu früh in Angriff nehmen, kann dies ein traumatisches Erlebnis werden. Es wäre doch wirklich schade, wenn Ihr erster gleichzeitig auch Ihr letzter würde.
Für Ihren ersten Marathonlauf schlagen wir deshalb folgende Mindestvoraussetzungen vor:
Männer:
1,5 bis 2 Jahre Lauftraining, Halbmarathon unter 2:10 oder 10 km unter 50 Min.
Frauen:
1,5 bis 2 Jahre Lauftraining, Halbmarathon unter 2:16 oder 10 km unter 55 Min.
Mit go!–coach wird es für Sie kein Problem sein, diese Voraussetzungen in wenigen Monaten zu erfüllen. Und dann macht auch ein Marathon Spaß!
Wenn Sie sich für Ihren ersten Marathon entschieden haben, melden Sie diesen spätestens sieben Wochen vor dem Wettkampftermin bei go! – coach. Ihr Training wird dann auf `Marathontraining´ umgestellt. Ihren ersten Marathon sollten Sie wirklich nur mit dem Ziel laufen anzukommen. Zum Verbessern der Zeit haben Sie alle Zeit der Welt – und natürlich go! – coach.
= Sie trainieren eigentlich
schon zu viel. Lassen Sie mindestens eine Trainingseinheit ausfallen!
= Trainingsumfang
ist optimal
= Trainingsumfang
ist fast optimal
= es dürfte ruhig etwas mehr sein, ist aber noch o.k.
= das ist etwas zu wenig, kann zum Formerhalt aber noch ausreichen.
= das
ist zu wenig!
= das
ist viel zu wenig! Bitte neuen Plan mit Unterforderungsmeldung oder zusätzlichen
Trainingseinheiten erstellen.
- Gleichgültige Smilies bei Regeneration -
Wenn der Trainingsumfang durch uns aus Regenerationsgründen reduziert wurde (Wettkämpfe, Ruhewochen, gesundheitliche Einschränkungen) , erhalten Sie immer einen gleichgültigen Smiley. Es kann also durchaus vorkommen, dass Ihr Trainingsumfang mit einem gleichgültigen Smiley beurteilt wird, obwohl ein vergleichbarer Umfang in anderen Wochen zu negativen Smilies geführt hat.
- Warum findet keine "automatische Optimierung" statt? -
Diese Optimierung findet bereits in gewissen Grenzen statt. Allerdings können wir die Trainingsvorgaben nicht beliebig manipulieren. Wer bisher durchschnittlich 5 X pro Woche durchschnittlich 10 km pro Einheit trainiert hat, kann nicht plötzlich zwei Einheiten à 25 km bekommen, nur weil er seine mögliche Trainingshäufigkeit reduziert hat.
Beispiel: Wer nur drei mal pro Woche trainieren möchte, eigentlich aber ein sechsmaliges Training benötigt, wird sich immer mit mindestens einem negativen Smiley konfrontiert sehen.
- Bessere Beurteilungen durch Unterforderungsmeldungen -
Wer eine bessere Smileybeurteilung bei gleicher oder reduzierter Trainingshäufigkeit erreichen will, kann dies durch Umfangs - Unterforderungsmeldungen beeinflussen. Diese Unterforderungen werden zu verlängerten Trainingseinheiten und damit evtl. auch zu einer besseren Beurteilung führen.
- Großzügiger Smiley während des Wintertrainings -
Während der Übergangsperiode und während Teilen des Wintertrainings sollte die Trainingsbelastung noch etwas reduziert sein. Diese Reduzierungen werden bei der Smileybeurteilung berücksichtigt. So können gleiche Trainingsumfänge während unterschiedlicher Trainingsperioden zu unterschiedlichen Beurteilungen führen.
- Schlechtere Beurteilungen nach neuen Bestzeiten -
Wenn Sie uns neue Bestzeiten mitgeteilt haben, kann dies dazu führen, dass Smiley "anspruchsvoller" wird. Verbesserte Zeiten erfordern natürlich auch einen höheren Trainingsaufwand um auch weiterhin Verbesserungen zu erreichen.
- Keine negativen Beurteilungen bei Neukunden -
Auf dem ersten Trainingsplan eines Neukunden werden grundsätzlich keine negativen Smilies ausgedruckt, auch wenn diese evtl. berechtigt wären. Negative Smilies werden zu gleichgültigen gemacht. Schließlich wollen wir niemanden beim ersten go! - coach - Versuch gleich mit negativen Beurteilungen "verschrecken".
Entscheidend für den Unterschied Sommer – Wintertraining ist der Trainingsaufwand und die Wettkampfhäufigkeit in den zurückliegenden Monaten. Es gilt folgende Regel: Je höher der Trainingsaufwand und je größer die Wettkampfhäufigkeit in der Saison, desto mehr gewinnt ein ausgesprochenes Wintertraining an Bedeutung. Unter einem klassischen Wintertraining versteht man eine Trainingsperiode, die in den ersten Wochen in Umfang und Intensität stark reduziert ist. Ziel ist die vollständige Regeneration. Danach folgt ein langsamer Anstieg des Umfanges bei weiterhin reduzierter Intensität. Erst nach und nach entwickelt sich die Intensität wieder auf das Niveau der Wettkampfvorbereitungsperiode. Bei go! – coach passiert all dies ohne Ihr Zutun. <o:p> </o:p>
Diese „Periodisierung des Trainings“ spielt für ausgesprochene Freizeitsportler nur eine untergeordnete Rolle. Wer regelmäßig seltener als 4 – 5 Mal / Woche trainiert und keine Verletzungsprobleme hat, kann auch während der Wintermonate sein gewohntes Trainingspensum nahezu beibehalten. Wer mindestens dreimal / Woche trainiert, läuft auch als Leistungssportler nicht Gefahr, den Anschluss gänzlich zu verlieren. Es wird zwar zu einem gewissen Formabbau kommen, der jedoch durchaus erwünscht ist. Auch zwei negative Smilies sind in den Monaten November / Dezember kein Problem, wenn Sie mindestens drei mal trainieren. Im Februar / März wäre ein positiver Smiley wünschenswert. Erst danach ist wieder verschärftes Training angesagt. Sollten Sie vorher schon wichtige Wettkämpfe anmelden, wird das Wintertraining unterbrochen. Sinnvoll wäre es, die ersten „wichtigen Wettkämpfe“ frühestens für April / Mai zu planen. <o:p> </o:p>
Zur Berechnung Ihrer individuellen Belastungsstufen werden folgende Größen herangezogen:
1. Ihr angegebener Ruhepuls
2. Ihr voraussichtlich erreichbarer oder angegebener Maximalpuls
An einem Beispiel möchte ich Ihnen die Berechnung erläutern.
Beispiel:
Ruhepuls = 60
Maximalpuls = 180
Aus diesen beiden Werten wird durch Subtraktion der sogenannte „Arbeitspuls“ errechnet :
180 – 60 = 120
Der zur Verfügung stehende Arbeitspuls beträgt also 120 Schläge/ Minute.
Von diesem Wert werden 50, 60, 70 und 80 Prozentwerte errechnet und auf den Ruhepuls addiert.
50 % von 120 = 60 + Ruhepuls von 60 = 120 Schläge/ Minute
60 % von 120 = 72 + Ruhepuls von 60 = 132 Schläge/ Minute
70 % von 120 = 84 + Ruhepuls von 60 = 144 Schläge/ Minute
80 % von 120 = 96 + Ruhepuls von 60 =156 Schläge/ Minute
Aus diesem Beispiel ergeben sich folgende Belastungsstufen:
1. Belastungsstufe ( BST ) 120 bis 131 Schläge/ Minute
2. Belastungsstufe 132 bis 143 Schläge/ Minute
3. Belastungsstufe 144 bis 155 Schläge/ Minute
4. Belastungsstufe 156 bis .. Schläge/ Minute
Wenn Sie auch laufen, um Ihrem mehr oder minder ausgeprägten Übergewicht zu Leibe zu rücken, so sollten Sie unbedingt langsam und lange laufen. Je langsamer Sie nämlich laufen, desto mehr Fett wird verbrannt. Je schneller Sie laufen, desto mehr gewinnen andere Energieträger an Bedeutung. Deren Einsatz führt durch zusätzlichen Wasserverlust nur vorübergehend zu starkem Gewichtsverlust. Nach der ersten Mahlzeit und dem ersten Trinken haben Sie Ihr altes Gewicht schnell wieder erreicht. Ideal wäre eine Pulsfrequenz im Bereich der ersten bis maximal dritten Belastungsstufe. Unter dem Stichwort „Belastungsstufe“ finden Sie die Formel zur Berechnung dieser Pulsfrequenzen.
Allerdings möchte ich Ihnen nicht verschweigen, dass es sehr schwer ist, allein durch laufen entscheidend an Gewicht zu verlieren. Ohne Umstellung der Ernährung geht es wahrscheinlich nicht. Wenn Sie bedenken, dass der Kalorienverbrauch pro gelaufenem Kilometer je nach Gewicht nur ca 50 – 80 kcal beträgt, können Sie leicht errechnen, wie viele Kilometer Sie laufen müssen, um z. B. ein Stück Sahnetorte ( ca. 600 kcal. ) zu verbrennen!
Durch regelmäßigen Ausdauersport erreichen Sie allerdings auch, dass Ihr energetischer Grundumsatz steigt. Das heißt, Sie verbrauchen auch in Zeiten, in denen Sie vorübergehend keinen Sport treiben, mehr Kalorien als ein „Nichtsportler“.
Noch ein Tipp zum Training selbst: es ist nicht nötig, dass Sie während des Training tatsächlich immer laufen. Das Wichtigste ist die Pulsfrequenz! Wenn Ihr Puls stimmt – und dabei spielt es keine Rolle ob Sie gehen oder laufen, haben Sie einen optimalen Trainingseffekt. Für Anfänger hat sich für die im Plan angegeben Laufabschnitte auch folgendes Verfahren bewährt. Sobald Sie außer Atem kommen oder Ihr Puls den optimalen Bereich überschreitet, wird gegangen. Während der Gehpausen sinkt der Puls. Wenn die Untergrenze der zweiten Belastungsstufe erreicht ist, wird wieder langsam angetrabt. So werden Sie keine Probleme haben, die Laufvorgaben in Ihrem Trainingsplan zu erfüllen. Bei den vorgeschlagenen Gehpausen sinkt der Puls natürlich noch weiter ab. Wenn Sie so verfahren, wird Ihnen das Training auch weiterhin Spaß machen und besser werden Sie natürlich auch. Schon bald werden Sie auch eine Stunde ohne Pause wirklich laufen können. Viel Spaß beim Training!
Fazit: lange laufen, langsam laufen, auf die Ernährung achten!
Es ist durchaus möglich, dass go! – coach in manchen Wochen weniger Trainingseinheiten einplant, als Sie angegeben haben. Die Gründe hierfür können sehr vielfältig sein. Nachstehend finden Sie einige Gründe für die Streichung von Trainingseinheiten:<o:p> </o:p> <o:p> </o:p>
Bei Überschreiten eines sinnvollen
Trainingsumfanges
Regenerationswochen nach Wettkämpfen
Gesundheitliche Einschränkungen
Übergewicht
Periodisierung des Trainings
Ruhewochen nach Wochen mit hohem Trainingsumfang<o:p>
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go! – coach unterscheidet Wettkämpfe nach wichtigen und unwichtigen Wettkämpfen. Unwichtige werden so in das Training integriert, dass eine ausgesprochene Wettkampfvorbereitung nicht oder kaum stattfindet. Lediglich die maximal sinnvolle Gesamtbelastung wird angepasst. Unwichtige Wettkämpfe sind ein ganz ausgezeichnetes Trainingsmittel. Sie stellen schnelle Tempoeinheiten dar, die mit zunehmender Leistungsfähigkeit immer wichtiger werden. Sie gelten auch als Ersatz für Trainingsläufe in der 4. BST, die von vielen Athleten als psychisch sehr belastend empfunden werden. Im Wettkampf dagegen stellt die 4. BST subjektiv keine sehr hohe Belastung dar. Wichtig ist nur, daß „unwichtige“ Wettkämpfe wirklich submaximal absolviert werden. Es besteht sonst die Gefahr eines Übertrainings. Dies vor allem auch deshalb, weil die Regeneration nach „unwichtigen“ Wettkämpfen weniger betont wird, als nach „wichtigen“ Wettkämpfen. Auch zum kontinuierlichen Formaufbau sind unwichtige Wettkämpfe sehr zu empfehlen. <o:p> </o:p>
Es schadet also nicht, jede Woche einen „unwichtigen“ Wettkampf zu absolvieren. <o:p> </o:p>
Lediglich am Ende der Saison ist Wettkampfabstinenz zu empfehlen, da dies die Zeit vollständigen Erholung sein sollte.Auf Ihrem Trainingsplan finden Sie freundliche oder auch weniger freundliche Gesichter ( J; K; L Smilies). Diese zeigen Ihnen an, ob Ihr Trainingsumfang in dieser Woche ausreichend ist.
Für diese Beurteilung wird Ihr Trainingsumfang in Relation zu Ihrem Geschlecht, Ihrem Alter und Ihrer derzeitigen Leistungsfähigkeit gesetzt. Je besser Sie bereits trainiert sind, desto höher ist der Trainingsaufwand, der für eine weitere Leistungssteigerung notwendig ist.
Es kann allerdings auch vorkommen, dass Sie z. B zwei J J bekommen, obwohl der Wochenumfang relativ niedrig ist. Dies hängt mit Reduzierungen des Trainings durch go! – coach zusammen. Vor allem in Ruhewochen nach harten Trainingsphasen, nach Wettkämpfen, bei gesundheitlichen Einschränkungen und ähnlichem kann die notwendige Regeneration zu solchen automatischen Reduzierungen führen. Einfach merken: zwei J J oder drei J J J sind immer optimal.
Bei go! - coach beginnt jedes Training mit dem Einlaufen. Den zeitlichen Umfang bestimmt die angestrebte BST ( Belastungsstufe ). Grundsätzlich beginnt jede Trainingseinheit mit einem 5-minütigen Einlaufen in der 1. BST. Bei einem Trainingslauf der 2. BST ist das Einlaufen damit schon beendet.
Wenn die Trainingseinheit in der 3. BST stattfinden soll, werden noch einmal 5 Min. in der 2. BST gelaufen.
Bei einer Trainingseinheit der 4. BST wird zusätzlich noch 5 Min. in der dritten BST gelaufen, bevor die Pulsfrequenz der 4. BST erreicht wird.
Für das Einlaufen werden pro zu durchlaufender BST 0,5 BEs abgezogen.
Bei einem Lauf der 1. BST erfolgt kein Abzug
Bei einem Lauf der 2. BST erfolgt ein Abzug von 0,5 BEs ( 1 X 0,5 )
Bei einem Lauf der 3. BST erfolgt ein Abzug von 1,0 BEs ( 2 X 0,5 )
Bei einem Lauf der 4. BST erfolgt ein Abzug von 1,5 BEs ( 3 X 0,5 )
Bei einem Lauf der 4. BST wird jeweils 5 Min. in allen drei Belastungsstufen gelaufen, bevor das Tempo der 4. BST erreicht wird. Die Einlaufzeit beträgt also 15 Min.
Kein Einlaufen erforderlich, da die ganze Einheit sehr langsam und regenerativ gelaufen wird. Sollten Sie mit dieser niedrigen Pulsfrequenz nicht laufen können, so ist dies kein Problem. Einfach nur ganz locker laufen.
---- Trainingseinheit in der 2. BST (Belastungsstufe)Auch das „Pulstempo“ der 2. BST kann von Anfängern oft nicht gelaufen werden, weil es evtl. noch zu langsam ist. Dann laufen Sie eben mit etwas höherem Puls.
---- Trainingseinheit in der 3. BST (Belastungsstufe)5 Min. einlaufen in der 1. BST
5. Min. einlaufen in der 2. BST
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Trainingseinheit in der 4. BST (Belastungsstufe)
- schnell. In der vierten Belastungsstufe sollte wirklich nur gelaufen werden, wenn es auch so im Trainingsplan steht.
5 Min. einlaufen in der 1. BST
5 Min. einlaufen in der 2. BST
5 Min. einlaufen in der 3. BST
Das Einlaufen ist bereits in der Trainingseinheit enthalten.
| e-coaching1.pdf Teil 1 RUNNING 06/2004 | |
| e-coaching2.pdf Teil 2 RUNNING 07/2004 |